ARBÖ: Defekte Batterien am laufenden Band

Auf Flut folgt Dürre - ARBÖ-Pannendienst im Dauereinsatz - ARBÖ-Hitze-Tipps

Wien (OTS) - Die erste Hitzewelle sorgt für zahlreiche Pannen. Besonders oft rückten die Pannenfahrer in den vergangenen Tagen in Wien und Oberösterreich aus. "Unmittelbar nach dem Jahrhunderthochwasser bringen uns derartig hohe Temperaturen ganz schön ins Schwitzen", berichtet Thomas Harruk, CMC, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich. Hauptgrund der Panneneinsätze: Defekte Batterien.

"Auch bei uns in Wien brauchten etliche Fahrzeuge Pannenhilfe. Liegt die Temperatur um die 30 Grad so zeigt sich, dass viele Batterien anfällig werden, wie im Winter", so Dir. Günther Schweizer, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Wien. Die Batterien trifft sprichwörtlich der Schlag. Mit zu wenig Wasser (verdunstet) im Inneren kann sich eine Batterie auf der längsten Fahrt nicht mehr selber aufladen. Konsequenz: Sie kollabiert, vor allem dann, wenn sie auch noch schlecht gewartet ist. Die zweit-häufigste Ursache für Pannen ist derzeit das Kühlsystem. "Da kommt aber noch einiges mehr auf uns in den kommenden Tagen zu", ist Harruk überzeugt. "Da die Temperaturen konstant hoch bleiben rechnen wir bis zum Wochenende mit einer weiteren Vervielfachung des Pannenaufkommens", so Schweizer.

Um vorzubeugen, sollten die Mitglieder jetzt ihre Batterien beim ARBÖ checken lassen. Auch die Funktionstüchtigkeit der Kühler- und der Klimaanlage sollte vorab überprüft werden!

ARBÖ-Hitze-Tipps für die kommenden Tage=

  • Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen! Auch im Schatten geparkt sollte man nicht vergessen: Die Sonne wandert, das kann lebensgefährliche Auswirkungen auf Kind und Hund haben. Innerhalb kürzester Zeit kann sich das Auto innen zum Backofen verwandeln. Die Farbe des Autos spielt dabei keine Rolle - der Glashauseffekt wird durch die Scheiben erzeugt, warnt der ARBÖ.
  • Direkte Sonneneinstrahlung mindern. Wenn möglich einen schattigen Parkplatz suchen und dabei nicht darauf vergessen, dass die Sonne weiterwandert. Sollte dies nicht möglich sein, Sonnenblenden, die hinter die Windschutzscheibe gelegt werden, mindern die Sonneneinstrahlung auf das Armaturenbrett und ein brennend heißes Lenkrad, aufgeheizte Schalthebel und glühende Sicherheitsgurtschnallen werden vermindert.
  • Handtuch oder Leintuch über den Kindersitz legen. Auch das mindert die Hitze. Kinder trotzdem niemals sofort in den Kindersitz setzen -immer mit der Hand testen, ob man das Kind dabei "verbrühen" könnte.
  • Viel Trinken! Alkohol ist dabei klarerweise zu vermeiden. Am besten zwei bis drei Liter Mineralwasser, Limonaden, Fruchtsäfte oder Tee trinken. Achtung bei isotonischen Getränken: Ein Drink pro Stunde ist genug. Ansonsten wird der Körper zu sehr aufgeputscht. Nicht vergessen: Kinder brauchen mehr Flüssigkeit als Erwachsene, damit sie keinen gesundheitlichen Schaden davontragen.
  • Magen nicht belasten. Auf fettreiche Mahlzeiten verzichten, da dies die Konzentrationsfähigkeit verringert und ermüdet. Besser ist leichte Kost die leckere Salate, magerer Schinken, Käse, Obst, Vollkorngebäck, knackiges Gemüse.
  • Sitzlehnen wenn möglich umklappen. Sitzlehnen so klappen, dass sie nicht frontal von der Sonne beschienen werden.
  • Gut durchlüften. Nicht ins glutheiße Auto einsteigen und wegfahren, zuerst alle Fahrzeugtüren öffnen und kurz durchziehen lassen.
  • Klimaanlage nicht auf "Polarkreis" schalten. Glücklich diejenigen, die im Auto eine Klimaanlage installiert haben. Wenn diese noch gereinigt und gewartet ist (Service beim ARBÖ möglich), nicht mit "Eiszapfen"-Temperatur läuft (Gefahr einer Verkühlung) und die kalte Luft nicht direkt auf den Körper zielt, steht dem wahren coolen Fahrterlebnis nichts mehr im Wege.

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