FPÖ-Deimek: Wohnbauskandal um Georg Maltschnig

Personelle Konsequenzen sind überfällig

Wien (OTS) - Der rote Kurzzeit-Landesrat und Geschäftsführer der "Bergland-Wohnbaugesellschaft", Georg Maltschnig, sorgte für einen weiteren Genossenschaftsskandal. Er soll sich und einem Parteifreund zu Wohnungen zu bemerkenswert vorteilhaften Konditionen verholfen haben. Für FPÖ-NAbg. Gerhard Deimek ist die Causa symptomatisch für den angeblich gemeinnützigen Wohnbau.

Der rote Salzburger Kurzzeit-Finanzlandesrat Georg Maltschnig verkaufte sich quasi selbst eine Wohnung zum Vorzugspreis. Als Geschäftsführer der gemeinnützigen "Bergland-Wohnbaugenossenschaft" gönnte er sich eine Dachgeschosswohnung zum Preis von sagenhaft günstigen 181.736 Euro. Damit hat Maltschnig bei realistischer Berechnung für seine Wohnung wenig mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Quadratmeterpreises in Zell am See bezahlt. Zum Zug kam noch ein weiterer Genosse: der örtliche Ex-SPÖ-Parteiobmann Helmuth Zehentner. Zu exakt demselben überaus günstigen Preis wie Maltschnig erwarb er im selben Haus ebenfalls eine Wohnung. Die derzeit ebenso leer stehen soll.

"Was unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit passiert, ist geradezu zynisch", kommentiert Deimek den umstrittenen Wohnungskauf und fordert ernsthafte Reformen und personelle Konsequenzen innerhalb der Genossenschaft. Schließlich ist der Sektor steuerlich privilegiert und mit einem sozialpolitischen Auftrag ausgestattet. "Freunderlwirtschaft und Bonzenallüren dürfen keinen Platz in der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft haben. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim", fordert Deimek klare Worte von Verbandsobmann Karl Wurm.

Die FPÖ hat bereits unter dem Titel "Neue Perspektiven im gemeinnützigen Wohnbau - Soziale Verantwortung & Nachhaltigkeit" ein entsprechendes Programm ausgearbeitet. Doch bisher haben die Regierungsparteien die freiheitlichen Vorstöße abgeblockt, um ihr großkoalitionäres Versorgungsparadies weiterhin auf Kosten der Bewohner aufrechtzuerhalten.

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