• 13.06.2013, 11:10:53
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ÖH: PädagogInnenbildung NEU - Reform darf nicht einschlafen!

Elementarpädagogik und Masterabschluss für alle PädagogInnen noch offen

Utl.: Elementarpädagogik und Masterabschluss für alle PädagogInnen
noch offen =

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft begrüßt die
gemeinsame Ausbildung aller allgemeinbildenden
SekundarstufenlehrerInnen, die gestern im Nationalrat beschlossen
wurde. Janine Wulz vom Vorsitzteam der ÖH kritisiert jedoch: "Die
derzeitige Form Gesetzesänderungen im Rahmen der PädagogInnenbildung
NEU ist ein typisch österreichischer Kompromiss. Das größte
Versäumnis ist sicherlich, dass eine flächendeckende tertiäre
Ausbildung für ElementarpädagogInnen weiterhin nicht gegeben ist."

Neben der weiterhin offenen Reformen der ausbildenden Instiutionen -
die ÖH fordert dringend die Zusammenführung der Unis, PH und BAKIP
bzw. BASOP in eine Institution universitären Charakters - ist auch
durch das gleichzeitig verhandelte LehrerInnendienstrecht weiterhin
einiges offen, so Wulz: "Letztendlich muss dienstrechtlich sicher
gestellt werden, dass alle LehrerInnen einen Masterabschluss
erwerben. Die instiutionelle Reform der PädagogInnenbildung, die
flächendeckende Tertiärisierung der Elementarpädagogik und das
LehrerInnendienstrecht müssen dringend sofort nach den
Nationalratswahlen angegangen werden."

Die ÖH ruft die Universitäten und Pädagogischen Hochschulen auf, die
gestern beschlossenen deutlichen Verschärfungen am Anfang des
Studiums zu lindern. "Wir appellieren gerade an die Universitäten,
keine Aufnahmeprüfungen an den Anfang des Studiums zu setzen, sondern
eine echte Orientierungsphase, die eine dringend notwendige Reflexion
der bisherigen Erfahrungen im Klassenzimmer beinhaltet", so Wulz
abschließend.

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