• 12.06.2013, 14:20:41
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Cortolezis-Schlager: Neue Pädagog/innenausbildung setzt Meilenstein für unsere Kinder

ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Während wir uns zu Beginn am Ausland orientiert haben, orientiert sich dieses nun an uns

Utl.: ÖVP-Wissenschaftssprecherin: Während wir uns zu Beginn am
Ausland orientiert haben, orientiert sich dieses nun an uns =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Mit der neuen Pädagog/innenausbildung ist ein
Meilenstein für unsere Kinder, für die Zukunft unseres Landes, einen
verbesserten Unterricht sowie die Vorbereitung unserer
Pädagogen/innen gelungen, dankte heute, Mittwoch,
ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina Cortolezis-Schlager
im Plenum des Nationalrats den Regierungspartnern und
SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer für die gute Zusammenarbeit.
"Während wir uns zu Beginn am Ausland orientiert haben, orientiert
sich nun das Ausland an Österreichs Gesetzesvorschlag", verwies die
Abgeordnete auf den eingesetzten Entwicklungsrat und die Einbindung
von vier hochkarätigen Persönlichkeiten aus der Wissenschaft.

"Das Gesetz wurde von Beginn an gemeinsam mit den Universitäten,
Pädagogischen Hochschulen, Pädagog/innen und Schulpartnern entwickelt
- und genau das macht die Qualität dieses Ausbildungsgesetzes aus. Es
ist ein gutes Beispiel, wie Gesetze hier im Hohen Haus entstehen
sollten", verwies Cortolezis-Schlager auf die zahlreichen
Gesprächsrunden mit relevanten Stakeholdern und Wissenschaftern, die
in allen Phasen um ihre Meinung gefragt wurden. "Das nenne ich best
practice, und so sollten Gesetze entstehen."

"Wir haben vom Kindergarten bis hin zu den Berufsbildenden Schulen
alle verschiedenen Bedürfnisse unserer Schularten einbezogen und
können mit Stolz sagen, dass es trotz der verschiedenen Lehrpläne
gelungen ist, ein gleichwertiges Modell der Ausbildung zu schaffen -
und genau das macht den Meilenstein dieses Gesetzes aus".

Die Wissenschaftssprecherin hob in ihrem Statement folgende Eckpunkte
hervor:

1. Wer bisher an einer Pädagogischen Hochschule nicht aufgenommen
wurde, konnte auf der Universität studieren. "Jetzt haben wir ein
einheitliches gemeinsames Eignungsverfahren zwischen den
Pädagogischen Hochschulen und den Universitäten", so
Cortolezis-Schlager.

2. Bisher mussten Pflichtschullehrer Zusatzqualifikationen, die
aufgrund der steigenden Anforderungen notwendig waren, aus ihrer
eigenen Tasche bezahlen. Jetzt bekommen sie eine längere, qualitativ
höherwertige Ausbildung und sollten damit den Anforderungen besser
gewachsen sein.

3. Junglehrer werden künftig in der Induktionsphase - also vom ersten
Tag an - von den Hochschulen begleitet. Vielfach wurden diesen in der
Praxis oft die schwierigsten Klassen gegeben, mit denen sie dann
alleine fertig werden mussten.

4. Wir brauchen mehr Autonomie auch für die Pädagogischen
Hochschulen, verwies Cortolezis-Schlager auf die künftig gemeinsame
Qualitätssicherung durch eine unabhängige Einrichtung.

"Mit der neuen Pädagog/innenbildung werden ein moderner Rahmen und
mehr Qualität für die Ausbildung geschaffen. Jetzt liegt es an den
Schulen und Hochschulen, das Beste daraus in der Praxis zu machen",
schloss die ÖVP-Wissenschaftssprecherin.
(Schluss)

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