• 12.06.2013, 12:21:38
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Bundeskanzler Faymann: Wir werden auch weiterhin in den Hochwasserschutz investieren

Erklärung des Kanzlers zur Hochwassersituation in Österreich - Dank an alle Einsatzkräfte und Helfer

Utl.: Erklärung des Kanzlers zur Hochwassersituation in Österreich -
Dank an alle Einsatzkräfte und Helfer =

Wien (OTS) - "Ich möchte besonders den Einsatzkräften und den
unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern danken, die zusammen
Hunderttausende Stunden in den betroffenen Gebieten gearbeitet haben.
Mein Dank gilt auch jenen Menschen, die für die Hochwasseropfer
spenden. Es ist ein Dank an alle, die die Gemeinschaft als solche
ernst nehmen und mithelfen, dass es möglichst wenige Härtefälle gibt.
Es ist eine Stunde, in der ganz Österreich gezeigt hat, wie
solidarisch es sein kann", sagte Kanzler Faymann im Namen der
Bundesregierung heute, Mittwoch, im Parlament.

"Das Hochwasser der letzten Woche hatte ein ähnlich dramatisches
Ausmaß wie im Jahre 2002, nicht nur in Österreich, sondern auch über
die Grenzen hinaus. Die bisherigen Schätzungen gehen davon aus, dass
die Schäden bei uns dieses Mal geringer ausfallen werden. Das liegt
daran, dass wir nach dem letzten Hochwasser umfangreiche
Investitionen in den Hochwasserschutz getätigt haben", erklärte
Bundeskanzler Werner Faymann. Die tatsächlichen Schäden würden jedoch
erst in einigen Wochen beziffert werden können.

"Der Bund hat seit 2007 eine Milliarde Euro zur Errichtung von
Maßnahmen, wie etwa den mobilen Hochwasserschutz, gegen neuerliche
Überflutungen in die Hand genommen. Auch in Zukunft werden wir in
diese Vorkehrungen investieren, für die nächsten Jahre ist eine
weitere Milliarde Euro budgetiert, so etwa bis zu 280 Millionen Euro
für Maßnahmen entlang der Donau", sagte Faymann.

"Wichtig ist, dass den Opfern rasch geholfen wird. Die gute
Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Gemeinden mit all ihren
Einsatzkräften soll sich auch beim Funktionieren der Entschädigungen
widerspiegeln." Mittlerweile sei es dank des Katastrophenfonds
möglich, dass in Härtefällen der Schaden bis zu 100 Prozent ersetzt
werden könne. "Auch in Hinblick auf den Donauraum wird es künftig
notwendig sein, die grenzüberschreitende Koordination zu verstärken
und auszubauen", sagte der Kanzler abschließend

Bilder zu diesem Termin sind über das Fotoservice des
Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at,
kostenfrei abrufbar.

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