Bundesministerin Heinisch-Hosek: Öffentliche Daten besser für Bürgerinnen und Bürger aufbereiten

apps4austria-Award prämiert innovative Anwendungen für Open Government Data

Linz (OTS) - "Ziel des Wettbewerbs war es, die Nutzung frei zugänglicher Verwaltungsdaten durch neue, benutzerfreundliche Anwendungen zu fördern. Die zahlreichen kreativen Ideen, die in den letzten Monaten eingereicht wurden, haben unsere Erwartungen bei weitem übertroffen", sagte Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei der Überreichung der Urkunden an die Gewinnerinnen und Gewinner des apps4austria-Award. Die offizielle Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger fand gestern Abend bei einem Festakt im Rahmen der eGovernment-Konferenz in Linz statt.

Der Wettbewerb apps4austria prämiert Webanwendungen, mobile Applikationen (Apps), Visualisierungen und Konzepte, die offene Datensätze der Verwaltung benutzerfreundlich erschließen. Der Startschuss dafür war im Rahmen der Verwaltungsmesse im Herbst 2012 gefallen. Veranstaltet wurde der Wettbewerb von der Plattform Digitales Österreich des Bundeskanzleramts gemeinsam mit der Cooperation Open Government Data. Als Basis für die Applikationen dienen jene Daten, die auf der österreichischen Open Government Data-Plattform (data.gv.at) verfügbar sind, also beispielsweise Geo-Daten, Verkehrs- und Umweltdaten oder statistische Angaben. Open Data macht diese gesammelten, nicht-personenbezogenen Daten zugänglich und bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten: Unternehmen wie Einzelpersonen können damit selbst neue Anwendungen und Dienste erstellen, Wissenschaft und Forschung profitieren vom vereinfachten Datenaustausch. Schließlich wird die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Entscheidungsprozessen durch die Verfügbarkeit von Open Data gefördert.

"Ich bin dankbar, dass so viele kreative Ideen eingereicht wurden, die öffentliche Daten nicht nur zugänglich machen, sondern auch sinnvoll vernetzen und aufbereiten. Informationen über wichtige Lebensbereiche - sei es Beruf, Bildung oder Freizeit - sollen den Bürgerinnen und Bürgern damit besser zugänglich gemacht werden. Die insgesamt 89 Einreichungen zeigen, welch großes kreatives Potenzial wir in Österreich haben", sagte Heinisch-Hosek. Die besten Webanwendungen seien von einer 25-köpfigen Jury in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt worden. Der Fachjury gehörten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung an.

"Ich gratuliere den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich und hoffe, dass sie weiterhin so innovativ tätig sein können. Für die neu entwickelten Apps wünsche ich mir zahlreiche Anwenderinnen und Anwender, die in Zukunft davon profitieren werden", so die Ministerin abschließend.

Ausgezeichnet wurden gestern Abend in der Kategorie "Webanwendungen und mobile Applikationen": Woody (1. Platz), Die 48er App (2. Platz), Helios - Entdecke Kunst in Wien (3. Platz). Die Jury-Auszeichnungen gingen an: RIS:App, Wann - Abfahrtsmonitor und Lilli - Linzer Linien - Mobile Fahrplanauskunft. In der Kategorie Visualisierungen haben gewonnen: Visualisierung der Medientransparenzdatenbank (1. Platz), Datenlandkarten (2. Platz), Offener Haushalt Engerwitzdorf (3. Platz). In der Kategorie Ideen und Konzepte gingen die Jury-Auszeichnungen an: Visualisierung von Lebensqualität, urban bitAir. Der Sonderpreis Windows8 ging an: Termine4Linz (Jury-Auszeichnung) und DORIS mobile (Jury-Sonderpreis). Den Sonderpreis Engerwitzdorf erhielt Wandermax und der Sonderpreis OKFN/WikiMedia ging an Open Data Viewer for Austria.

Nähere Informationen dazu sind unter www.apps4austria.gv.at zu finden.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, http://fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar.

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Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
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Sprecher der Plattform Digitales Österreich
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