Haubner: SPÖ spricht von "Millionärssteuer", abkassiert wird aber beim Mittelstand

Metis-Studie: 63 Prozent lehnen Eigentumssteuern ab - Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat NICHTS mit Millionärssteuer zu tun

Wien, 10. Juni 2013 (OTS) - "Die SPÖ strapaziert zwar den Begriff 'Millionärssteuer', abkassiert wird sie dann jedoch vom Mittelstand. Wenn die SPÖ behauptet, dass eine Einführung von Vermögens, Erbschafts- und Schenkungssteuern 'nur Millionäre' betreffen, streut sie den Menschen Sand in die Augen und agiert unehrlich. Die SPÖ will den Bürgern vormachen, dass der Mittelstand nicht betroffen wäre. Die Wahrheit ist: Bei diesen Faymann-Steuern handelt es sich um Eigentumssteuern! Sie bestrafen ALLE Menschen, die sich durch harte Arbeit Eigentum - in welcher Form auch immer - angespart und aufgebaut haben", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, und kritisiert scharf die unehrlichen Halbwahrheiten, mit denen SPÖ, Arbeiterkammer und Gewerkschaftsbund diese Strafsteuern zu legitimieren versuchen. ****

"Es wäre einmal ein ehrlicher Zug von der SPÖ, wenn sie im Rahmen ihrer Parolen auch erwähnen würde, WAS alles unter die Besteuerung der Faymann-Steuern fällt. Als Substanzsteuern belasten sie nämlich jeden, der etwa ein Sparbuch, ein Eigenheim, ein Auto, Schmuck, eine Lebensversicherung, eine Briefmarkensammlung, Kunstgegenstände o.ä. hat", betont Haubner, und verweist auf eine aktuelle Studie des Instituts Metis, wonach sich 63 Prozent der Befragten daher aus gutem Grund GEGEN die Einführung von Eigentumssteuern aussprechen. "Abgesehen davon hat der Gewerkschaftsbund bereits eröffnet, dass es ihm nicht nur um die Millionäre geht. Denn die Forderung nach einer Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat NICHTS mit einer Millionärssteuer zu tun", verdeutlicht Haubner, und betont abschließend: "Neue Steuern haben NICHTS mit Gerechtigkeit zu tun. Sie führen auch NICHT zu mehr Arbeitsplätzen. An SPÖ, AK und ÖGB sei appelliert, in dieser Diskussion mehr Ehrlichkeit an den Tag zu legen."

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