• 10.06.2013, 13:35:37
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Haubner: SPÖ spricht von "Millionärssteuer", abkassiert wird aber beim Mittelstand

Metis-Studie: 63 Prozent lehnen Eigentumssteuern ab - Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat NICHTS mit Millionärssteuer zu tun

Utl.: Metis-Studie: 63 Prozent lehnen Eigentumssteuern ab -
Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat NICHTS mit
Millionärssteuer zu tun =

Wien, 10. Juni 2013 (OTS) - "Die SPÖ strapaziert zwar den Begriff
'Millionärssteuer', abkassiert wird sie dann jedoch vom Mittelstand.
Wenn die SPÖ behauptet, dass eine Einführung von Vermögens,
Erbschafts- und Schenkungssteuern 'nur Millionäre' betreffen, streut
sie den Menschen Sand in die Augen und agiert unehrlich. Die SPÖ will
den Bürgern vormachen, dass der Mittelstand nicht betroffen wäre. Die
Wahrheit ist: Bei diesen Faymann-Steuern handelt es sich um
Eigentumssteuern! Sie bestrafen ALLE Menschen, die sich durch harte
Arbeit Eigentum - in welcher Form auch immer - angespart und
aufgebaut haben", betont der Generalsekretär des Österreichischen
Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR Peter Haubner, und kritisiert scharf die
unehrlichen Halbwahrheiten, mit denen SPÖ, Arbeiterkammer und
Gewerkschaftsbund diese Strafsteuern zu legitimieren versuchen. ****

"Es wäre einmal ein ehrlicher Zug von der SPÖ, wenn sie im Rahmen
ihrer Parolen auch erwähnen würde, WAS alles unter die Besteuerung
der Faymann-Steuern fällt. Als Substanzsteuern belasten sie nämlich
jeden, der etwa ein Sparbuch, ein Eigenheim, ein Auto, Schmuck, eine
Lebensversicherung, eine Briefmarkensammlung, Kunstgegenstände o.ä.
hat", betont Haubner, und verweist auf eine aktuelle Studie des
Instituts Metis, wonach sich 63 Prozent der Befragten daher aus gutem
Grund GEGEN die Einführung von Eigentumssteuern aussprechen.
"Abgesehen davon hat der Gewerkschaftsbund bereits eröffnet, dass es
ihm nicht nur um die Millionäre geht. Denn die Forderung nach einer
Erbschaftssteuer ab 150.000 Euro hat NICHTS mit einer
Millionärssteuer zu tun", verdeutlicht Haubner, und betont
abschließend: "Neue Steuern haben NICHTS mit Gerechtigkeit zu tun.
Sie führen auch NICHT zu mehr Arbeitsplätzen. An SPÖ, AK und ÖGB sei
appelliert, in dieser Diskussion mehr Ehrlichkeit an den Tag zu
legen."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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