- 06.06.2013, 11:18:27
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FPÖ-Gradauer/Neubauer: Rechnungshof - schwere Schelte für die Stadt Linz
Hochmut kommt vor dem Fall - FPÖ fordert Konsequenzen
Utl.: Hochmut kommt vor dem Fall - FPÖ fordert Konsequenzen =
Linz (OTS) - Eine schwere Schelte hätten die Stadt Linz und die
verantwortlichen SPÖ Politiker im aktuellen Rechnungshofbericht
abbekommen. Ohne Strategie und statutenwidrig seien hochriskante
Spekulationsgeschäfte abgeschlossen worden. Dabei würde jede
Risikoberechnung gänzlich fehlen. "Doch weder der zuständige
Finanzstadtrat Johann Mayr noch Bürgermeister Franz Dobusch (beide
SPÖ) wollen die Verantwortung für dieses Finanzdebakel übernehmen",
zeigt sich der freiheitliche Budgetsprecher NAbg. Alois Gradauer
verärgert und fordert ein Spekulationsverbot und Konsequenzen für die
Verantwortlichen.
Hochmut komme vor dem Fall, meint Gradauer und fordert Konsequenzen
für die verantwortlichen Politiker. "Hier wurden hunderte Millionen
Steuergeld verzockt. Der Bürgermeister von Linz kann nicht so tun,
als habe er nichts falsch gemacht", so Gradauer. Neben dem überaus
hohen Risiko dieser Spekulationsgeschäfte sei einem möglichen Gewinn
von 37,5 Mio. Euro ein drohender Verlust von fast 418 Mio. Euro
gegenübergestanden. "Das zeigt das wirtschafts- und finanzpolitische
Unvermögen der SPÖ auf", so Gradauer.
Dieses Verhalten zeige die Abgehobenheit der SPÖ Granden, die sich
wie die großen Herrscher in Linz aufspielen würden. "Mit ihrer
Ignoranz und Arroganz setzen sie sich über den Willen der Bevölkerung
hinweg und verzocken mit ihrem wirtschaftlichen Unvermögen hunderte
Millionen Steuergeld. Wie ein Spielsüchtiger, der im Casino Hab und
Gut seiner Familie verspielt, haben Mayr und Dobusch geglaubt, durch
Zocken die Schulden der Stadt Linz zurück gewinnen zu können", so der
freiheitliche Budgetsprecher verärgert. Das Verhalten der
freiheitlichen Fraktion im Gemeinderat bezeichnet der Linzer
Nationalratsabgeordnete Werner Neubauer als vorbildlich. Diese hätten
bis zuletzt versucht, den Schaden für die Stadt Linz möglichst gering
zu halten. "Wir haben daher kein Öl ins Feuer gegossen und haben nach
einer vernünftigen Lösung gesucht", so Gradauer und Neubauer
abschließend.
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