• 04.06.2013, 10:21:47
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Caritas Haussammlung Niederösterreich im Zeichen des Hochwassers

Schuhböck und Landau rufen zur Unterstützung auf: "Das Hochwasser muss eine Welle der Solidarität zur Folge haben." 7.200 HaussammlerInnen auf NÖ Straßen unterwegs.

Utl.: Schuhböck und Landau rufen zur Unterstützung auf: "Das
Hochwasser muss eine Welle der Solidarität zur Folge haben."
7.200 HaussammlerInnen auf NÖ Straßen unterwegs. =

Wien/St.Pölten (OTS) - Aufgrund der dramatischen aktuellen Ereignisse
steht die diesjährige Caritas-Haussammlung in Niederösterreich auch
im Zeichen des Hochwassers. "Wir sind in diesen Tagen alle gefordert,
solidarisch mit jenen zu sein, denen die Flut alles nimmt", sagt
Michael Landau, Caritasdirektor der Erzdiözese Wien. Friedrich
Schuhböck, Direktor der Caritas St. Pölten ergänzt: "Wenn das Wasser
hoffentlich bald zurückgegangen ist, wird es nötig sein, den Menschen
beizustehen. Es braucht auch Trost für alles, was zerstört wurde und
was sich mit Geld nicht wieder gut machen lässt."

Der Donaupegel stieg in den vergangenen Tagen kontinuierlich. 2.500
Feuerwehrleute rückten auch in Niederösterreich aus, um zu helfen. In
Melk sind Teile der Altstadt überflutet. In Klosterneuburg und
Kritzendorf (Bezirk Wien-Umgebung) wurden knapp 1.000 Häuser geräumt.
In St. Valentin (Bezirk Amstetten) ist die Enns über die Ufer
getreten, 40.000 Sandsäcke wurden geschlichtet.

Vor diesem Hintergrund starten beide Diözesen nun mit ihrer
Haussammlung, die traditionell jenen Niederösterreichern zugutekommt,
die in Not geraten sind. Im Vorjahr waren knapp 7.200
HaussammlerInnen einen Monat lang auf Niederösterreichs Straßen
unterwegs. Der Erlös kommt dabei etwa den Sozialberatungsstellen oder
dem Mobilen Hospiz zugute - Diensten, die Menschen in Not kostenlos
in Anspruch nehmen können. Darüber hinaus bleibt den Pfarren aber
auch ein Betrag für etwaige Soforthilfe-Maßnahmen in ihrem jeweiligen
Wirkungsbereich wie sie jetzt auch im Zuge des Hochwassers nötig sein
werden. "Die Haussammlung ist ein besonders lebhaftes Zeichen
gelebter Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe in unserer Kirche. Und
auch wenn der Regen nun wieder nachlassen sollte, die Schäden durch
die Flut werden bleiben. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir -
wie schon bei der Jahrhundertkatastrophe 2002 - beisammen stehen und
einander helfen", hält Landau abschließend fest. Und auch Schuhböck
betont: "Das Geld, das bei der Haussammlung gesammelt wird, wird
direkt in Niederösterreich verwendet. Denn die Haussammlungshilfe ist
Inlandshilfe - Überbrückungshilfe in akuter Not." Die Caritas der
Erzdiözese Wien sucht auch noch Menschen, die sich in den nächsten
Tagen und Wochen als HaussammlerInnen engagieren möchten.

Bereits am Montag rief die Caritas österreichweit zu Spenden auf.
Denn neben Niederösterreich sind vor allem auch Teile Tirols,
Salzburgs und Oberösterreichs besonders stark von dem Hochwasser
betroffen. Für Soforthilfe steht deshalb ab sofort auch der
Katastrophenfonds der Caritas zur Verfügung.

Spendenkonten: http://www.caritas.at
Erste Bank 012 34560 BLZ 20111
PSK: 7.700.004 BLZ 60.000
Kennwort: "Katastrophenfonds Österreich"

Kontakt "Haussammlung":
Interessierte können sich an an [email protected] oder
telefonisch unter 01/515 52 3098
bzw. [email protected] oder telefonisch unter 02742/844-780
melden.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CAR

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