Glawischnig zu Hochwasser: Rasche Hilfe Gebot der Stunde

Regierung soll trotz Kürzungen bei Hochwasserschutz rasch finanziell helfen

Wien (OTS) - "Rasche und unbürokratische Hilfe für die vielen Betroffenen muss jetzt im Vordergrund stehen", sagt die Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig anlässlich der Hochwasserkatastrophe in Österreich. "Den Betroffenen gilt unser Mitgefühl, den vielen freiwilligen HelferInnen unser Dank." Glawischnig geht davon aus, dass die Bundesregierung trotz der massiven budgetären Kürzungen beim Hochwasserschutz in den letzten Jahren jetzt sofort und umfassend für Hilfe sorgen wird.

ExpertInnen bewerten die Häufung dramatischer Wetterereignisse in den vergangenen Jahren auch als Zeichen für den einsetzenden Klimawandel. "Diese Warnungen sind ernst zu nehmen. Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sollte Klimaschutz kein Nebenthema sein, sondern aktiv vorangetrieben werden, ebenso wie der vorsorgende, ökologische Hochwasserschutz. Ein wechselseitiges Ausspielen von Wirtschafts- und Umweltinteressen ist jedenfalls nicht dienlich", betont Glawischnig.

Für"völlig unangebracht" hält Glawischnig die Aussagen von FPÖ-Chef Strache und BZÖ-Chef Bucher, die die Hochwasserhilfe gegen die Mittel in der Entwicklungszusammenarbeit bzw. die Finanzhilfe für europäische Krisenstaaten ausspielen wollen.

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