• 03.06.2013, 14:29:38
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FPÖ-Strache: ÖGB agiert als Speerspitze der Wohnbaubonzen

Wohnbauförderung muss Menschen zugutekommen

Utl.: Wohnbauförderung muss Menschen zugutekommen =

Wien (OTS) - Die sich seit Jahren immer schneller nach Oben drehende
Mietspirale hat das sozial verträgliche Maß längst durchbrochen.
Wohnen droht zur Armutsfalle zu werden. FPÖ-Bundesparteiobmann HC
Strache fordert daher eine weitrechende Wohnbauoffensive. Finanziert
werden soll diese zu einem großen Teil durch die Abschöpfung
brachliegender Rücklagen gemeinnütziger Wohnbauträger. "Das Kapital
der angeblich Gemeinnützigen muss in den wohnungswirtschaftlichen
Kreislauf zurückkehren. Die Versorgung rotschwarzen Parteiadels
sollte jedenfalls nicht länger zum Kerngeschäft der Genossenschaften
zählen", verlangt Strache eine Entflechtung von Gemeinnützigkeit und
Parteien. Es sei bemerkenswert, dass der genannte Sektor aus der
politischen Debatte weitgehend ausgespart werde.

Auch der sozialdemokratisch dominierte Österreichische
Gewerkschaftsbund scheine sein Herz nicht mehr für seine Mitglieder
zu erwärmen, sobald deren Interessen sich von jenen der Löwelstraße
unterscheiden. Die Genossen fordern zwar eine deutliche Erhöhung der
Wohnbauförderung. Doch systematische Missstände werden ignoriert.
Vielleicht hoffen einige ja, eines Tages selbst im
Versorgungsparadies ihr Leben fristen zu dürfen. "Wohnraum zu
schaffen allein reicht nicht - er muss auch leistbar sein",
kritisiert Strache die Verschleierungstaktik der Gewerkschaft.
Dadurch degradiere sich der ÖGB zur "Speerspitze der Wohnbaubonzen".
Die Wohnbauförderung dürfe nicht zur "Querfinanzierung von
Innenstadtbüros und Frühstücksdirektoren" missbraucht werden. "Sie
muss den Menschen zugutekommen", schließt Strache.

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