FPÖ: Strache: Ditz-Rücktritt und Hypo-Betriebsrat bestätigen freiheitliche Kritik

Untersuchungsausschuss und Rechnungshofprüfung unumgänglich

Wien (OTS) - Der Rücktritt von Johannes Ditz als Hypo-Aufsichtsratschef bestätigt laut FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache die kritische Haltung der Freiheitlichen. Und auch der unabhängige Betriebsrat der Hypo habe in einem Schreiben indirekt in dramatischer Weise die Bedenken der Freiheitlichen gegenüber der bisherigen Vorgehensweise des schwarz-roten Machtkartells bestätigt. "Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar, und sie wird die seinerzeitigen Chefverhandler Josef Pröll und Schieder sowie deren willfährige Vollstrecker, die über Jahre aus rein parteipolitischen Gründen ein äußerst übles Spiel mit der Hypo, ihren Mitarbeitern und dem Bundesland Kärnten getrieben haben, eher erreichen, als es diesen Herrschaften lieb ist", so Strache.

Für den FPÖ-Chef geht es um die politische und juristische Aufklärung folgender Themenbereiche: Verstaatlichung der Hypo ohne "Not", Gewährter Nachlass an die Bayern LB in der Höhe von bis zu 4 Milliarden Euro, Hörigkeit gegenüber der EU zu Lasten des österreichischen Steuerzahlers, Ächtung eines ganzen Bundeslandes, um eigenes Unvermögen bei den Verhandlungen mit den Bayern zu vertuschen, und langjähriges Missmanagement durch die Bayern LB und die Republik Österreich seit Abgabe der unternehmerischen Themenführerschaft durch die Grawe und das Land Kärnten im Mai 2007.

"Ein Untersuchungsausschuss und eine Rechnungshofprüfung sind im Sinne der politischen Hygiene unvermeidbar", erklärte Strache. "Dieser größte Skandal und Kriminalfall der 2. Republik - es geht immerhin um bis zu 5 Milliarden Euro - gehört schonungslos aufgeklärt und abgeurteilt. Regressmöglichkeiten gehören endlich geprüft und eingeleitet." Die unfähige Bundesregierung solle den Weg für einen Untersuchungsausschuss frei machen, denn der Wähler habe das gute Recht, sich noch vor den anstehenden Wahlen ein Bild über die Verhaltensweisen und das Unvermögen dieser Bundesregierung zu machen.

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