- 28.05.2013, 14:17:03
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FPÖ-Gartelgruber: Bessere Beratung statt Quoten
Aufklärung über Berufsaussichten nach Ausbildung für junge Frauen besonders wichtig
Utl.: Aufklärung über Berufsaussichten nach Ausbildung für junge
Frauen besonders wichtig =
Wien (OTS) - "Es ist eigentlich kein Geheimnis, dass die Wahl der
Ausbildung sich ganz massiv auf die späteren Berufschancen sowie das
Einkommen auswirkt. Es ist deswegen auch Aufgabe der Politik
insbesondere junge Frauen über ihre Möglichkeiten aufzuklären und
ihnen die Auswirkungen ihrer Entscheidung bei der Ausbildungswahl
deutlich zu machen", kommentiert die freiheitliche Frauensprecherin
NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber die Ergebnisse einer jüngst
veröffentlichten Studie der Universität Wien zu den
Arbeitsmarktaussichten von Universitätsabsolventen.
Die Studie zeige klar, dass Absolventen von Geistes- und
Sozialwissenschaften sowohl schlechtere Chancen auf einen sofortigen
Berufseinstieg als auch geringere Verdienstaussichten hätten; gerade
in derartigen Studien seien Frauen aber besonders stark vertreten. In
technischen Studien seien Frauen dagegen deutlich unterrepräsentiert.
"Die Einkommen sind in Österreich in der Energiebranche statistisch
gesehen am höchsten. Es liegt auf der Hand, dass dort eher
Montanisten und Techniker als Philosophen einen Job finden werden",
so Gartelgruber. Um die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen
zu schließen, sei es dringend nötig, auch Frauen technische Studien
und andere Studien, mit guten Berufsaussichten schmackhaft zu machen.
"Quoten werden uns nicht weiterbringen, vermehrte Aufklärung
allerdings schon", stellt Gartelgruber fest.
Es sei jedoch festzustellen, dass die Entscheidung bei jeder
einzelnen Frau liege. "Ich möchte keiner jungen Frau vorscheiben, was
sie zu studieren hat. Man muss sich aber über die Konsequenzen, der
Entscheidung über die Wahl der Ausbildung im Klaren sein", meint
Gartelgruber.
Dennoch müssten verschiedene Berufssparten, in denen besonders viele
Frauen tätig seien, in jeder Hinsicht aufgewertet werden. "Ich denke
dabei besonders an den Pflegebereich. Dort wird auch für unsere
Gesellschaft sehr viel geleistet. Dafür sind mir die Löhne eindeutig
zu niedrig", stellt Gartelgruber abschließend fest.
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