FPÖ-Gartelgruber: Bessere Beratung statt Quoten

Aufklärung über Berufsaussichten nach Ausbildung für junge Frauen besonders wichtig

Wien (OTS) - "Es ist eigentlich kein Geheimnis, dass die Wahl der Ausbildung sich ganz massiv auf die späteren Berufschancen sowie das Einkommen auswirkt. Es ist deswegen auch Aufgabe der Politik insbesondere junge Frauen über ihre Möglichkeiten aufzuklären und ihnen die Auswirkungen ihrer Entscheidung bei der Ausbildungswahl deutlich zu machen", kommentiert die freiheitliche Frauensprecherin NR Abgeordnete Carmen Gartelgruber die Ergebnisse einer jüngst veröffentlichten Studie der Universität Wien zu den Arbeitsmarktaussichten von Universitätsabsolventen.

Die Studie zeige klar, dass Absolventen von Geistes- und Sozialwissenschaften sowohl schlechtere Chancen auf einen sofortigen Berufseinstieg als auch geringere Verdienstaussichten hätten; gerade in derartigen Studien seien Frauen aber besonders stark vertreten. In technischen Studien seien Frauen dagegen deutlich unterrepräsentiert. "Die Einkommen sind in Österreich in der Energiebranche statistisch gesehen am höchsten. Es liegt auf der Hand, dass dort eher Montanisten und Techniker als Philosophen einen Job finden werden", so Gartelgruber. Um die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen zu schließen, sei es dringend nötig, auch Frauen technische Studien und andere Studien, mit guten Berufsaussichten schmackhaft zu machen. "Quoten werden uns nicht weiterbringen, vermehrte Aufklärung allerdings schon", stellt Gartelgruber fest.

Es sei jedoch festzustellen, dass die Entscheidung bei jeder einzelnen Frau liege. "Ich möchte keiner jungen Frau vorscheiben, was sie zu studieren hat. Man muss sich aber über die Konsequenzen, der Entscheidung über die Wahl der Ausbildung im Klaren sein", meint Gartelgruber.

Dennoch müssten verschiedene Berufssparten, in denen besonders viele Frauen tätig seien, in jeder Hinsicht aufgewertet werden. "Ich denke dabei besonders an den Pflegebereich. Dort wird auch für unsere Gesellschaft sehr viel geleistet. Dafür sind mir die Löhne eindeutig zu niedrig", stellt Gartelgruber abschließend fest.

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