WKÖ begrüßt Verschiebung des Energieeffizienzgesetzes

Überbordende Belastungen für Wirtschaft nicht tragbar

Wien (OTS/PWK360) - Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) begrüßt die Verschiebung des Energieeffizienzgesetzes auf die kommende Legislaturperiode. "Wir brauchen eine sinnvolle Gesetzgebung, die die nachhaltige Absicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich im Fokus hat. Die Kosten und bürokratischen Bürden durch das Energieeffizienzgesetz dürfen den Nutzen für die Unternehmen und den gesamten Wirtschaftsstandort nicht übersteigen. Dies wäre durch die von den Grünen geforderten überbordenden Zielvorgaben jedoch der Fall gewesen", betont Stephan Schwarzer, Leiter der umweltpolitischen Abteilung in der WKÖ. Unter diesem Blickwinkel sei der Abbruch der Verhandlungen der ÖVP mit den Grünen zu begrüßen, da damit klargestellt sei, dass einseitige Vorgaben zu Lasten von Unternehmen und Energielieferanten nicht tragbar seien.

"Die Wirtschaftskammer steht für sinnvolles Energiemanagement in den heimischen Betrieben. Österreichs energieintensive Unternehmen gehören bereits zu den energieeffizientesten Unternehmen weltweit, sie haben in den letzten Jahren Milliarden in umweltfreundliche Technologien investiert. Es kann nicht der Stein der Weisen sein, diesen jetzt massive Kostenerhöhungen und ein ordnungsrechtliches Korsett aufzuerlegen. Das schadet in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo wir um jeden Arbeitsplatz und jeden Auftrag kämpfen müssen, der Wettbewerbsfähigkeit und brächte einen erheblichen Standortschaden, denn die energieintensive Industrie steht global unter enormem Wettbewerbsdruck", ist Schwarzer überzeugt.

"Nützen wir die Chance, das Bundesenergieeffizienzgesetz von Grund auf neu zu konzipieren und dabei verstärkt auf die Möglichkeiten und Bedürfnisse der heimischen Unternehmen einzugehen. Weniger Administration, geringere Kosten, mehr Eigenverantwortung und gezielte Anreize - auf diesen Eckpfeilern muss ein wegweisendes Energieeffienzgesetz aufbauen", so der WKÖ-Experte. (PM)

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