• 27.05.2013, 11:24:52
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Fürntrath-Moretti: Heinisch-Hosek hat den "Bestrafungs-Wahn"

SPÖ-Ministerin will KMU durch Berichtspflicht und Verwaltungsstrafen zusätzlich schwächen - Schweden zeigt: Einkommensberichte bringen nichts

Utl.: SPÖ-Ministerin will KMU durch Berichtspflicht und
Verwaltungsstrafen zusätzlich schwächen - Schweden zeigt:
Einkommensberichte bringen nichts =

Wien, 27. Mai 2013 (OTS) - "Ministerin Heinisch-Hosek ist anscheinend
voll und ganz dem 'Bestrafungs-Wahn' verfallen. Als ob die kleinen
und mittleren Betriebe in Österreich nicht schon genug Bürokratie zu
bewältigen haben, will die SPÖ-Ministerin kleine Unternehmen durch
Berichtspflicht und hohe Verwaltungsstrafen zusätzlich schwächen. Die
bisherige Regelung sieht vor, dass nur Unternehmen mit mehr als 150
Mitarbeitern Einkommensberichte vorlegen müssen. Nun will
Heinsich-Hosek auch den kleinen Betrieben diesen Verwaltungsaufwand
aufbürden. Diese Forderung ist ein weiterer roter Anschlag auf die
heimischen Betriebe", betont die Vorsitzende von "Frau in der
Wirtschaft im Wirtschaftsbund", Abg.z.NR Adelheid Fürntrath-Moretti
in aller Deutlichkeit. "Der Formular-Dschungel für die KMU ist
bereits enorm! Für den Wirtschaftsbund steht fest: Keine weiteren
Bürokratie-Hürden für die kleinen und mittleren Unternehmen." ****

"Strafzahlungen bekämpfen keine Gehaltsunterschiede", richtet
Fürntrath-Moretti der SPÖ-Ministerin weiters aus, und rät beim Thema
Einkommenstransparenz zum Blick auf die Fakten: "In Österreichs
Unternehmen gibt es transparente Entlohnungssysteme. Pauschale
Ungleichbehandlungen aufgrund von Geschlechtszugehörigkeit gibt es
nicht." Unterschiedliche Einkommen ergeben sich laut
EU-Gleichstellungsbericht aus unterschiedlicher Berufswahl,
Unterbrechungen der Erwerbskarriere, Verdienstentfall durch
unterschiedliches Pensionsalter und eine Vielzahl anderer Faktoren.

Fürntrath-Moretti verweist zudem auf Schweden, wo sich die
Einkommensunterschiede mit Einführung der Einkommensberichte nicht
verändert haben. Laut Zahlen der schwedischen
Gleichbehandlungs-Ombudsfrau sind die Unterschiede seit 15 Jahren
konstant. "Administrative Bürden und Hürden für Unternehmen, wie sie
komplizierte Einkommensberichte darstellen, bringen nichts und sind
daher nicht notwendig. Mit solchen unüberlegten Vorstößen wäre den
kleinen Betrieben und der Beschäftigung in Österreich kein guter
Dienst erwiesen. Gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Situation
müssen unsere Initiativen Richtung Entlastung und nicht Richtung
Belastung gehen", so Fürntrath-Moretti abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NWB

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