GSK/GAVI: HPV-Impfstoff für Mädchen in 3. Welt

Schutz von über 30 Mio. Mädchen in 40 Ländern bis 2020

Wien (OTS) - GlaxoSmithKline hat im Mai 2013 mit GAVI Alliance eine neue Vereinbarung abgeschlossen zum Schutz vor Gebärmutterhalskrebs von über 30 Millionen Mädchen in den ärmsten Ländern der Welt bis 2020. GSK wird den HPV-Impfstoff - wie auch die Impfstoffe gegen Rotaviren und Pneumokokken - zu einem signifikant reduzierten Preis liefern.
GlaxoSmithKline hat Anfang Mai 2013 mit der GAVI Alliance vereinbart, als Teil eines neuen Langzeitprogrammes HPV-Impfstoff zur Verfügung zu stellen, um Mädchen in den ärmsten Ländern der Welt vor Gebärmutterhalskrebs zu schützen. GSK wird den Impfstoff(1) (Humanes Papillomavirus, Typ 16, 18) zu einem signifikant reduzierten Preis von $ 4,60 pro Dosis liefern.

Christophe Weber, Präsident und General Manager GSK Impfstoffe:
"Gebärmutterhalskrebs ist speziell in ärmeren Ländern, wo die Verfügbarkeit von Screenings limitiert ist, ein großes Problem. Wir wollen unsere Impfstoffe so vielen Menschen wie möglich zugänglich machen - unabhängig davon, in welchem Teil der Welt sie leben. Indem wir unsere Vereinbarung mit GAVI verlängern, können Mädchen in Entwicklungsländern vor Gebärmutterhalskrebs geschützt werden. Wir hoffen, dass wir dazu beitragen können, die Bürde von Gebärmutterhalskrebs zu verringern und zukünftige Generationen positiv zu beeinflussen."

"Eine enorme Schere klafft derzeit zwischen Mädchen in reichen und in armen Ländern. Mit den Programmen von GAVI können wir damit beginnen, diesen Spalt zu überbrücken, sodass alle Mädchen gegen Gebärmutterhalskrebs geschützt werden können, egal wo diese geboren wurden", sagt Dr. Seth Berkley, CEO von GAVI Alliance. "Wir hoffen, bis 2020 mehr als 30 Millionen Mädchen in mehr als 40 Ländern erreichen zu können. Das ist ein wesentlicher Schritt für die Gesundheit von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt. Wir bedanken uns bei den Herstellern für die Zusammenarbeit, um das zu ermöglichen."

Die bewilligten GAVI Programme werden in den kommenden Monaten starten. Die bei der Auslieferung von HPV-Impfstoffen für 9-jährige und ältere Mädchen gewonnenen Praxiserfahrungen sollen anderen Länder die Einschätzung erleichtern, ob sie in der Lage sind, nationale Immunisierungsprogramm auszurollen.

GSK liefert derzeit mehr als 80 % seiner Impfstoffe an Entwicklungsländer und ist ein langjähriger Partner von GAVI. Es gibt bereits Vereinbarungen zur Lieferung von bis zu 480 Millionen Dosen Pneumokokken-Impfstoff in den nächsten zehn Jahren und 132 Millionen Dosen Rotaviren-Impfstoff im Laufe der kommenden fünf Jahre zu signifikant reduzierten Preisen an GAVI. Initiativen wie diese haben dazu beigetragen, dass GSK auch im Jahr 2012 erneut den Access to Medicines Index anführt.

Über Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs ist ein signifikantes Problem in Entwicklungsländern und es wird geschätzt, dass bis 2030 jährlich 474.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs sterben werden.(2) Weltweit ist Gebärmutterhalskrebs die zweithäufigste Krebsart bei Frauen mit geschätzten 529.000 neuen Fällen und 275.000 Todesfällen in 2008,(3) mehr als 85 % davon in Entwicklungsländern.(4) Aufgrund des Gesellschaftswachstums und der Überalterung wird erwartet, dass die Zahl der Erkrankungen an Gebärmutterhalskrebs bis 2030 um das 1,5-fache steigen wird.

(1) 2009 wurde der HPV-Impfstoff von GSK mit dem Präqualifikations-Status der WHO ausgezeichnet, so dass UN Agenturen und die GAVI Alliance die Impfstoffe in Partnerschaft mit Entwicklungsländern zu leistbaren Preisen kaufen konnten.

(2) Progress in Cervical Cancer Prevention: The CCA Report Card. August 2011. Available at:
http://www.cervicalcanceraction.org/pubs/CCA_reportcard_med-res.pdf
[Last accessed: February 2013]

(3) GLOBOCAN 2008: IARC Cancer Fact Sheets: Cervical Cancer. Available at: http://globocan.iarc.fr/factsheets/cancers/cervix.asp [Last accessed: February 2013]

(4) GLOBOCAN 2008: IARC Cancer Fact Sheets: Cervical Cancer. Available at: http://globocan.iarc.fr/factsheets/cancers/cervix.asp [Last accessed: February 2013]

(5) Broutet N. Interventions for encouraging sexual behaviours intended to prevent cervical cancer [Last revised: 1 April 2012]. The WHO Reproductive Health Library; Geneva: World Health Organization. Available at:
http://www.ots.at/redirect/whoreproductivehealth
[Last accessed: April 2013]

Bildmaterial

Christophe Weber:
http://www.ots.at/redirect/christopheweber
Dr. Seth Berkley:
https://twitter.com/GAVISeth

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