Steibl ad Kaske: AK-Studie operiert mit veralteten Zahlen

92 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind mit Arbeit sehr zufrieden

Wien, 23. Mai 2013 (ÖVP-PK) "Die jüngste Studie der Arbeiterkammer operiert mit veralteten Zahlen", betont ÖVP-Familiensprecherin Ridi Steibl zum AK-"Wiedereinstiegsmonitoring". "Das ist unseriös und peinlich", so Steibl. Das Bild habe sich inzwischen grundlegend verändert: "Das einkommensabhängige Kinderbetreuungsgeld wurde eingeführt und mittlerweile gehen auch viele Väter in Karenz." Die beste Maßnahme zur Steigerung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei die bereits laufende Initiative von Familienminister Reinhold Mitterlehner für eine flächendeckende, bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige Kinderbetreuung. Durch die Mitfinanzierung des Bundes mit 100 Millionen Euro jährlich seien seit 2008 rund 31.000 neue Kinderbetreuungsplätze mit Fokus auf die Kleinkindbetreuung geschaffen worden. "Damit haben wir die Betreuungsquote für unter 3-Jährige von 14 auf 21,8 Prozent gesteigert und wesentliche Verbesserungen herbeigeführt", erklärt Steibl. ****

Das permanente Schlechtreden von Teilzeitarbeit habe in Österreich keinen Platz: "92 Prozent der Teilzeitbeschäftigten sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Wir wollen niemanden in staatliche Zwangsjacken stecken und den Menschen aufoktroyieren, wie sie ihr Leben zu gestalten haben, sondern Rahmenbedingungen schaffen, um flexible Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen." Teilzeit sei auch längst kein reines Frauenthema mehr, weiß die ÖVP-Familiensprecherin. "Der allgemeine Tenor ist, dass sich ein Großteil der Bevölkerung mehr Möglichkeiten wünscht, um in Teilzeit zu gehen", so Steibl. Die Gründe hierfür sind vielfältig: "Familie, Pflege von Angehörigen und zusätzliche Ausbildung – die Österreicherinnen und Österreicher wollen mehr Flexibilität." Die ÖVP-Familiensprecherin abschließend: "Wir lassen uns die Teilzeitarbeit nicht schlechtreden. Deshalb arbeiten wir an der Verbesserung von flexiblen Arbeitszeitmodellen. Wer Teilzeit arbeiten möchte, soll dies auch tun können."

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