- 23.05.2013, 12:01:07
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Nationalrat - Kulturministerin Schmied: In Österreich erfreuliche Entwicklung des Budgets für Kunst und Kultur
Trotz Budgetkonsolidierung Kunst- und Kulturbudget in den letzten Jahren erhöht
Utl.: Trotz Budgetkonsolidierung Kunst- und Kulturbudget in den
letzten Jahren erhöht =
Wien (OTS/SK) - Im Bereich Kunst und Kultur konnte in Österreich
trotz der Budgetkonsolidierung der letzten Jahre das Budget erhöht
werden, erklärte Kulturministerin Claudia Schmied gestern, Mittwoch,
in der Plenardebatte im Parlament. Nun gäbe es für das Vorhaben zur
musealen Nutzung des Winterpalais des Prinz Eugen durch das Belvedere
ein zweckgebundenes Zusatzbudget des Finanzministeriums, hielt
Schmied fest, sodass andere Kunst- und Kulturbereiche budgetär nicht
betroffen seien. Das Belvedere werde in den Prunkräumlichkeiten des
Winterpalais themenbezogene Ausstellungen zu Prinz Eugen und der
Barockzeit, aber auch zeitgenössisches Kunstschaffen zeigen. ****
Für die Bespielung der Prunkräumlichkeiten im Palais in der
Himmelpfortgasse gebe es seitens der Finanzministerin ein
Zusatzbudget, betonte Kulturministerin Claudia Schmied im Zuge der
Nationalratsdebatte zum Bundesmuseen-Gesetz. Sie hielt fest, dass
diese zusätzlichen Mittel keine anderen Vorhaben beeinträchtigen.
"Hier gibt es zusätzliches Budget für zusätzliche Räumlichkeiten", so
Schmied, dies sei eine transparente Vorgangsweise. Sie freue sich
über die intensive Zusammenarbeit und die gute Gesprächsbasis mit dem
Finanzministerium, erklärte die Kulturministerin.
"Gestalten ist meine Devise in der Bildungspolitik und auch im
Bereich Kunst und Kultur", erklärte Schmied, ihr gehe es in beiden
Bereichen um die Umsetzung relevanter Vorhaben. Daher habe sie sich
auch für die Kunstvermittlung eingesetzt, den freien Eintritt für
Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in die Bundesmuseen eingeführt,
die Zusammenarbeit zwischen KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und
Schulen initiiert und in Museumsprojekte von Kunstkammer bis 21er
Haus investiert, umriss die Kulturministerin ihr Wirkungsgebiet. Sie
habe auch viele wichtige Leitungspositionen neu besetzt, so Schmied,
wobei auch viele Frauen berücksichtigt werden konnten.
Als weitere wichtige und gelungene Reformvorhaben nannte
Bundesministerin Schmied unter anderem die Anhebung der
Sozialversicherungsbeiträge für KünstlerInnen von 1.026 Euro auf
1.722 Euro, neue Stipendienprogramme für junge Künstlerinnen und
Künstlerinnen sowie die Erhöhungen der Basisabgeltungen für
Bundesmuseen und Bundestheater und der Budgets für Kulturinitiativen.
"Wo in anderen Ländern im Kunst- und Kulturbereich gespart werden
musste, konnte in Österreich das Budget erhöht werden", hielt
Kulturministerin Schmied abschließend fest. (Schluss) gbb
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