Nationalrat - Kulturministerin Schmied: In Österreich erfreuliche Entwicklung des Budgets für Kunst und Kultur

Trotz Budgetkonsolidierung Kunst- und Kulturbudget in den letzten Jahren erhöht

Wien (OTS/SK) - Im Bereich Kunst und Kultur konnte in Österreich trotz der Budgetkonsolidierung der letzten Jahre das Budget erhöht werden, erklärte Kulturministerin Claudia Schmied gestern, Mittwoch, in der Plenardebatte im Parlament. Nun gäbe es für das Vorhaben zur musealen Nutzung des Winterpalais des Prinz Eugen durch das Belvedere ein zweckgebundenes Zusatzbudget des Finanzministeriums, hielt Schmied fest, sodass andere Kunst- und Kulturbereiche budgetär nicht betroffen seien. Das Belvedere werde in den Prunkräumlichkeiten des Winterpalais themenbezogene Ausstellungen zu Prinz Eugen und der Barockzeit, aber auch zeitgenössisches Kunstschaffen zeigen. ****

Für die Bespielung der Prunkräumlichkeiten im Palais in der Himmelpfortgasse gebe es seitens der Finanzministerin ein Zusatzbudget, betonte Kulturministerin Claudia Schmied im Zuge der Nationalratsdebatte zum Bundesmuseen-Gesetz. Sie hielt fest, dass diese zusätzlichen Mittel keine anderen Vorhaben beeinträchtigen. "Hier gibt es zusätzliches Budget für zusätzliche Räumlichkeiten", so Schmied, dies sei eine transparente Vorgangsweise. Sie freue sich über die intensive Zusammenarbeit und die gute Gesprächsbasis mit dem Finanzministerium, erklärte die Kulturministerin.

"Gestalten ist meine Devise in der Bildungspolitik und auch im Bereich Kunst und Kultur", erklärte Schmied, ihr gehe es in beiden Bereichen um die Umsetzung relevanter Vorhaben. Daher habe sie sich auch für die Kunstvermittlung eingesetzt, den freien Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 19 Jahre in die Bundesmuseen eingeführt, die Zusammenarbeit zwischen KünstlerInnen, Kultureinrichtungen und Schulen initiiert und in Museumsprojekte von Kunstkammer bis 21er Haus investiert, umriss die Kulturministerin ihr Wirkungsgebiet. Sie habe auch viele wichtige Leitungspositionen neu besetzt, so Schmied, wobei auch viele Frauen berücksichtigt werden konnten.

Als weitere wichtige und gelungene Reformvorhaben nannte Bundesministerin Schmied unter anderem die Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge für KünstlerInnen von 1.026 Euro auf 1.722 Euro, neue Stipendienprogramme für junge Künstlerinnen und Künstlerinnen sowie die Erhöhungen der Basisabgeltungen für Bundesmuseen und Bundestheater und der Budgets für Kulturinitiativen. "Wo in anderen Ländern im Kunst- und Kulturbereich gespart werden musste, konnte in Österreich das Budget erhöht werden", hielt Kulturministerin Schmied abschließend fest. (Schluss) gbb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005