Verkauf von burgenländischen Wohnbaudarlehen - scharfe Kritik der FPÖ

Hofer: "SPÖ hat Burgenlands Zukunft verkauft."

Wien (OTS) - Scharfe Kritik an der noch dazu "stümperhaften" Veräußerung der Forderungen aus burgenländischen Wohnbaudarlehen übt FPÖ-Vizeparteichef NAbg. Norbert Hofer.

Zwei Drittel der Wohnbauförderungen des Landes wurden vor fünf Jahren an eine neue Gesellschaft, die Wohnbau Burgenland GmbH, verkauft. Das Land lukrierte dadurch lediglich 350 Millionen Euro, rund die Hälfte des eigentlichen Wertes. Argumentiert wurde damit, dass das Geld aber sofort zur Verfügung stünde.

Hofer: "Dafür gibt es in Zukunft keine Rückflüsse mehr aus dieser Position und die Leidtragenden sind die Häuslbauer der Zukunft, weil hier weniger Geld zur Verfügung steht. Gerade die SPÖ, die immer wieder vor Spekulationen und unsauberen Finanzgeschäften warnt, hat sich hier spektakulär bloßgestellt."

Der Burgenländische Landesrechnungshof kritisiert, dass die Wohnbau Burgenland für die Installierung einer Geschäftsordnung ganze viereinhalb Jahre gebraucht und bis heute nur einen interimistischen Geschäftsführer habe. Zudem sei für diese Geschäfte eine Bankenkonzession und damit sei eine Aufstockung des Eigenkapitals der Gesellschaft notwendig. Woher das Geld dafür kommen soll, ist völlig unklar.

Hofer: "Das Burgenland stellt sich mit der laienhaften Verscherbelung von Wohnbaugeldern auf eine Stufe mit dem Land Niederösterreich. Und das, obwohl die SPÖ im Nationalrat nicht müde wird, Landeshauptmann Pröll genau deswegen zu kritisieren. Ich bin entsetzt, was das Ausmaß des Schadens für das Land anbelangt. Man hat die burgenländische Wohnbauförderung weit unter Wert verkauft um damit schnelle Kasse zu machen und war dann nicht einmal in der Lage, die Mindestanforderungen an die ausgelagerte Gesellschaft zu erfüllen. Das ist ein Skandal und mehr als peinlich für die Verantwortungsträger in der Landesregierung."

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