Beatrix Karl: "Österreich wird attraktiver Schiedsstandort"

Ministerrat beschloss Reform der Schiedsgerichtsbarkeit -Instanzenzug wird verkürzt

Wien (OTS) - "Österreich wird durch diese Reform zu einem der attraktivsten Schiedsgerichtsstandorte weltweit und tritt in direkte Konkurrenz zur Schweiz, zu Großbritannien und zu Singapur", freut sich Justizministerin Beatrix Karl über die heute im Ministerrat beschlossene Reform der Schiedsgerichtsbarkeit.

Der Instanzenzug wird von drei auf eine Instanz verkürzt. In Zukunft wird der Oberste Gerichtshof erste und letzte Instanz in Schiedsverfahren sein. Damit wird es zu einer Beschleunigung der Verfahren und damit zu einer Attraktivierung des Schiedsstandortes Österreichs kommen. Wien wird damit in direkte Konkurrenz zu den derzeit etablierten Standorten Zürich, London und Singapur treten.

"Ein attraktiver Schiedsstandort bringt positive Nebeneffekte für Österreich, wie Umwegrentabilität für den Tagungsort Wien und Reputationsgewinn für die österreichischen Rechtsanwälte", so die Justizministerin. Schiedsverfahren zeichnen sich durch wenige Verfahren mit sehr hohen Streitwerten aus. Durch die Reform sollen weitere Fälle in dieser Dimension folgen.

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