- 08.05.2013, 20:30:40
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Fest der Freude ist ein Erfolg: Mehr als 10.000 BesucherInnen
Wien (OTS) - Gedenkfest zur Befreiung vom Nationalsozialismus wurde
erstmals in großem Rahmen am Heldenplatz begangen. Das Mauthausen
Komitee Österreich (MKÖ) bedankt sich bei allen die es möglich
gemacht haben
Mehr als 10.000 BesucherInnen kamen heute, am 08. Mai 2013 zum
Wiener Heldenplatz, um das Konzert der Wiener Symphoniker zu hören
und den Tag der Befreiung von der nationalsozialistischen Herrschaft
zu feiern.
Mit Bertrand de Billy am Dirigentenpult und der
Staatsopern-Sopranistin Julia Novikova gaben die Wiener Symphoniker
Werke von Ludwig van Beethoven, Johann Strauß und Jaques Offenbach im
Rahmen dieses Festkonzerts zum Tag der Befreiung zum Besten.
Mit den Reden der Zeitzeugin Käthe Sasso sowie Bundeskanzler
Faymann, Vizekanzler Spindelegger, Bürgermeister Häupl und
Vizebürgermeisterin Vassilakou wurde der Festakt zum Tag der
Befreiung vom NS-Terrorregime und des Gedenkens an jene Millionen
Menschen, die von den Nationalsozialisten verfolgt und ermordet
wurden, zusätzlich betont.
"Wir freuen uns über die Vielzahl an BesucherInnen an diesem Tag
der Freude und des Gedenkens", so Willi Mernyi, Vorsitzender
Mauthausen Komitee Österreich. "Wir danken allen, die an diesem Fest
der Freude teilgenommen haben, ganz besonders möchten wir aber den
Dirigenten Bertrand de Billy, die Sopranistin Julia Novikova und den
Wiener Symphonikern für ihre großartige musikalische Darbietung
danken." Die KünstlerInnen hätten wahrlich Brücken gebaut ist Mernyi
überzeugt.
Eine besondere Ehre und Freude, sei der Beitrag der bekannten
Zeitzeugin Käthe Sasso zu diesem Freuden- und Gedenktag gewesen.
"Ihre Worte haben alle am Heldenplatz berührt und gezeigt, wie
wichtig die Erinnerung und das Gedenken sind", erklärte Mernyi.
Der Dank der OrganisatorInnen rund um das MKÖ gelte auch der
Bundesregierung und der Wiener Stadtregierung für ihre vielschichtige
Unterstützung. Ohne die Hilfe des Bundeskanzleramtes, der
Bundesministerien für Unterricht, Kunst und Kultur, für
Landesverteidigung und Sport sowie dem Bundesministerium für
europäische und internationale Angelegenheiten und des Zukunftsfonds
der Republik sei dieses Fest nicht möglich gewesen betonte Mernyi.
Die Wiener Stadträte Mailath-Pokorny und Oxonitsch haben erheblich
zum Gelingen beigetragen. "Nicht zu vergessen die aktive Hilfe von
Johannes Neubert, dem Geschäftsführer der Wiener Symphoniker", fügte
Mernyi hinzu.
Es gab laut Mernyi eine Vielzahl an UnterstützerInnen, wie u.a dem
Verein Gedenkdienst, der Israelitischen Kultusgemeinde, dem
Dokumentationsarchiv österreichischen Widerstands und dem Stadt Wien
Marketing, die das Fest der Freude möglich gemacht haben. "Ihnen
gebührt unser Dank ebenso wie unserer großartigen Moderatorin, der
Schauspielerin Katharina Stemberger, die uns durch diesen
denkwürdigen Abend geleitet hat", so der Vorsitzende des MKÖ.
"Die erstmalige Veranstaltung des Fests der Freude am 8. Mai am
Wiener Heldenplatz war ein großer Erfolg und ist ein erster,
wichtiger Schritt, um ein würdiges Gedenken am 8. Mai in Zukunft
sicherzustellen", so Mernyi abschließend.
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