- 07.05.2013, 10:49:06
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2012 brachte erfreuliche Zuwächse in der Tagungsindustrie
Österreich Werbung (ÖW) und Austrian Convention Bureau (ACB) präsentieren den Meeting Industry Report Austria 2012

Utl.: Österreich Werbung (ÖW) und Austrian Convention Bureau (ACB)
präsentieren den Meeting Industry Report Austria 2012 =
Wien (TP/OTS) - Heute präsentierten das Austrian Convention Bureau
(ACB) und die Österreich Werbung (ÖW) die Ergebnisse der
österreichischen Tagungsstatistik 2012. "Dank seiner hervorragenden
Infrastruktur, der ausgezeichneten Lage im Herzen Europas, der
Innovationskraft der Tourismusunternehmen und der besonderen
Angebotsqualität kann sich Österreich weltweit zu den gefragtesten
Destinationen in der Meeting Industrie zählen. Insgesamt wurden im
Jahr 2012 14.082 Veranstaltungen mit mehr als 1,3 Millionen
Teilnehmern gezählt, das sind im Vergleich zum Vorjahr 5,5% mehr
Veranstaltungen bei etwa gleichbleibender Teilnehmerzahl", freut sich
Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung bei der
heutigen Pressekonferenz im Palais Niederösterreich.
2012 konnten durch Kongresse, Firmentagungen und Seminare 2,8
Millionen Nächtigungen für Österreich generiert werden. "Der Anteil
an den Tourismusnächtigungen 2012 betrug 2,1% - gleich zum Ergebnis
2011. In den Landeshauptstädten liegt der Anteil mit 11,3% noch
höher, hier ist jeder neunte Gast ein Tagungsgast", so Stolba. Die
Nächtigungen sind hauptsächlich auf rund 1.300 internationale
Kongresse zurückzuführen, die wesentlich länger (3,25 Tage) als
nationale Kongresse (2,04 Tage) dauerten. Dazu kommt, dass
internationale Kongressgäste mit durchschnittlich 4,6 Nächten
deutlich länger bleiben als nationale (1,1 Nächte).
Österreich überzeugt, so Christian Mutschlechner, Präsident des
Austrian Convention Bureaus, mit einem hervorragenden Angebot für
Kongresse und Tagungen: "Nicht nur in den Städten sondern auch
außerhalb bieten insbesondere Tagungshotels exzellente
Infrastrukturen an. Die in der Tagungsindustrie tätigen Dienstleister
arbeiten auf hohem internationalem Standard und machen eine
Kongressteilnahme so angenehm wie möglich. Damit können sich
Teilnehmer auf Inhalt und Fortbildung konzentrieren. Umrahmt wird
dies natürlich mit dem positiven Image Österreichs speziell im
Tourismus." Die Veranstaltungen teilten sich 2012 zu 22,4% in
Kongresse, 46,9% in Firmentagungen und 30,7% in Seminare auf.
Kongresse wachsendes Geschäftssegment
Wissenschaftliche Kongresse sind ein stabiles, wachsendes
Geschäftssegment. Wurden insgesamt 3.153 Kongresse (+8,1%)
abgehalten, werden sie dennoch kleiner: So ist die durchschnittliche
Teilnehmerzahl seit 2009 um rund 20% auf 235 Teilnehmer gesunken.
Das Spitzenthema 2012 war erstmals die Rubrik Wirtschaft und
Politik. Diese hat mit einem Anteil von 29,3% den Spitzenreiter der
letzten Jahre Humanmedizin auf Platz 2 verwiesen. Auf Platz 3 folgten
die Geisteswissenschaften.
Die beliebtesten Locations von Kongressen waren Kongress- und
Konferenzhotels (28,9%), Universitäten- und Bildungseinrichtungen
(18,1%) und Kongress-, Messe- und Veranstaltungszentren (13,4%).
Während Kongresszentren 2011 noch den ersten Platz belegten, wurden
sie 2012 von den Kongress- und Konferenzhotels auf Platz 3
verschoben.
Kleine und mittlere Kongresse (KMK) waren auch 2012 Fixsterne am
Kongresshimmel: So wiesen 49,3% der Kongresse eine Teilnehmerzahl bis
zu 100 Personen auf, 44,3% zwischen 101 und 500 Teilnehmer. Dennoch
war 2012 auch sehr erfolgreich was die Großkongresse (mit mehr als
2.000 Teilnehmern) angeht - 34 Großkongresse (gegenüber 22 im
Vorjahr) generierten 160.441 Teilnehmer (ca. 22% aller Teilnehmer bei
Kongressen). Dieser Zuwachs an großteils internationalen
Großkongressen bedeutete für das an sich sehr kleine Segment einen
großen Sprung mit sehr positiver Folgewirkung auf die Nächtigungen.
Zweistellige Zuwächse bei Firmentagungen
Im Jahr 2012 wurden insgesamt 6.611 Firmentagungen erfasst, dies
entspricht einer Steigerung von 19,5% zum Vorjahr. Die 1.079
zusätzlichen Veranstaltungen spiegeln vor allem die steigende
Meldemoral der Betriebe wider.
Tagungsindustrie österreichweit erfolgreich
Auch 2012 fand fast die Hälfte aller Veranstaltungen in Wien
statt. Mit einem Anteil von 14,2% schaffte Salzburg erneut den Sprung
auf den zweiten Platz, gefolgt von der Steiermark mit 8,9%. Die
meisten Kongressnächtigungen wurden in Wien (59,5%) vor Tirol (10,8%)
und Salzburg (10,8%) generiert. Der hohe Nächtigungsanteil Tirols ist
auf die große Anzahl internationaler Kongresse zurückzuführen. Im
Segment der Firmentagungen schaffte Salzburg mit 21,2% den Sprung auf
den 2. Platz hinter Wien.
Rund 50% der Kongresse fand man in den Landeshauptstädten. Einen
besonders hohen Anteil des Kongressgeschäftes in OÖ verzeichnete die
Landeshauptstadt Linz mit 66,9%. In Niederösterreich mit einer
Stadt/Landverteilung von 12,4% zu 87,6% punktete der ländliche
Bereich. Firmentagungen fanden größtenteils außerhalb der
Landeshauptstädte statt, dies zeigte sich besonders in
Niederösterreich und der Steiermark. "Kleine und mittlere Meetings
sind ein unbestreitbarer Vorteil für ländliche Regionen. Diese
bevorzugen einen Klausurcharakter für ihre Veranstaltung, bei der
intensiv gearbeitet und diskutiert werden kann", erklärt Christian
Mutschlechner. "Die Städte sind für größere Kongresse interessant, wo
nicht nur Fortbildung sondern auch Netzwerke mit Ausstellern etc.
gebildet und intensiviert werden. Die leichtere Erreichbarkeit stellt
hierbei einen weiteren wesentlichen Faktor da", betont er weiter.
48% der gesamten Tagungsnächtigungen konnten 2012 in den
Landeshauptstädten generiert werden. Stadt und Land teilten sich
somit die Nächtigungen.
Abgestimmtes Marketing als Erfolgsfaktor
Die Österreichische Kongressstatistik wurde zu Jahresbeginn 2012
in Meeting Industry Report Austria (MIRA) umbenannt und zeigt alle
nationalen und internationalen wissenschaftlichen Kongresse auf einen
Blick und betrachtet zusätzlich Firmentagungen und Seminare. Für
Petra Stolba ist das gute Ergebnis des Jahres 2012 auch eine
Konsequenz einer sehr guten Zusammenarbeit:"Der Schulterschluss mit
den Convention Bureaus der Bundesländer und die damit verbundene hohe
Transparenz der Zusammenarbeit zwischen der Österreich Werbung und
den Bundesländern tragen dazu bei, dass wir die ausgezeichnete
Position Österreichs auch im immer stärker werdenden Wettbewerb
halten bzw. ausbauen können".
Download-Adresse für Unterlagen und Fotos: www.acb.at/pressedownloads
Copyright: Austrian Convention Bureau
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