FPÖ: Strache: Rotschwarzgrüne Achse gegen leistbare Mieten

Reform statt Wohnkolchosen

Wien (OTS) - Wohnen droht zum Luxus zu werden. Ein immer größerer Teil des Einkommens muss dafür aufgewendet werden. Der freiheitliche Bundesparteiobmann HC Strache fordert umfangreiche Reformen der gemeinnützigen Wohnungswirtschaft, um steigenden Preisen entgegenzuwirken.

Der österreichische Wohnungsmarkt muss reformiert werden. Vielerorts sind Mieten kaum mehr leistbar und haben das sozial verträgliche Maß weit überschritten. Es sei an der Zeit, dass Sozialdemokratie und Volkspartei ihrer Verantwortung gerecht werden und Reformen nicht mehr länger blockieren. "Die gemeinnützige Wohnungswirtschaft wurde über die Jahre hinweg zu einem Versorgungsparadies rotschwarzer Funktionäre und abgehalfterter Mandatare umgestaltet. Direkt zu Lasten der Bewohner", weist HC Strache auf erhebliche Missstände hin. So sei es den Genossenschaften sogar möglich, unter der Bezeichnung "Auslaufannuitäten" Raten für abbezahlte Kredite einzuheben.

Die grüne Forderung nach "Baurecht statt Verkauf" sei in ihrer pauschalierenden Form kritisch zu betrachten. Unter den derzeitigen rechtlichen Rahmenbedingungen sei "keineswegs gewährleistet, dass Gemeinnützige Einsparungen in vollem Umfang an die Bewohner weiterreichen". Zudem hätte die Umsetzung der grünen Forderung zur Folge, dass es in Wien im Neubaubereich immer schwieriger würde, langfristiges Eigentum zu bilden. "Wir Freiheitliche fordern echte Gemeinnützigkeit, nicht nur namentliche. Den Grünen scheinen jedenfalls postsowjetische Wohnkolchosen vorzuschweben." Dabei würden sie bemerkenswert großzügig über strukturelle Problemfelder im angeblich gemeinnützigen Wohnbau hinwegsehen. "Offensichtlich sollen die Futtertröge ihres Wiener Koalitionspartners geschont werden. Es scheint sich in diesem Bereich eine rotschwarzgrüne Achse gebildet zu haben, deren Protagonisten sich auf Kosten der Bewohner ein schönes Leben machen", zeigt Strache auf.

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