- 03.05.2013, 10:04:19
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MAK-Ausstellung "Zeichen, gefangen im Wunder. Auf der Suche nach Istanbul heute" ab 7. September 2013 im Kunstverein Hannover

Wien (OTS) - Die MAK-Ausstellung "Zeichen, gefangen im Wunder. Auf
der Suche nach Istanbul heute", die von 23. Jänner bis 21. April 2013
in der MAK-Ausstellungshalle zu sehen war, wird vom Kunstverein
Hannover übernommen. "Die Kunstszene der Türkei und Istanbuls wird in
den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Ausstellung
'Zeichen, gefangen im Wunder. Auf der Suche nach Istanbul heute'
verbindet auf spannende Weise verschiedene Künstlergenerationen der
türkischen Kunstszene. Noch wichtiger - meiner Meinung nach - ist,
dass die Ausstellung Arbeiten von Künstlern sowohl türkischer
Herkunft als auch anderer Nationalitäten vereinigt und somit einen
kulturellen Blick aus zwei Richtungen auf das künstlerische Geschehen
der Türkei ermöglicht", so René Zechlin, Direktor Kunstverein
Hannover, zur Entscheidung, das vielbeachtete Ausstellungsprojekt von
7. September bis 10. November 2013 in leicht reduzierter Form in
Hannover zu zeigen.
Dem KuratorInnen-Team Simon Rees und Bärbel Vischer gelang mit
dieser Ausstellung eine facettenreiche Erzählung zu einer von
europäischen, orientalischen und asiatischen Einflüssen geprägten
Metropole, die immer stärker im Fokus des zeitgenössischen
Kunstgeschehens steht. "'Zeichen, gefangen im Wunder. Auf der Suche
nach Istanbul heute' offenbart die Inspiration, die von Istanbul, der
heimlichen Hauptstadt Europas ausgeht, und es freut mich sehr, dass
der Kunstverein Hannover die Relevanz dieses Ausstellungsprojekts
würdigt und sich zur Übernahme der Schau entschlossen hat", so
MAK-Direktor Christoph Thun-Hohenstein.
Werke von KünstlerInnen aus drei Generationen, geboren in den
1930er bis 1980er Jahren, skizzieren eine einmalige, gegenwärtige
Momentaufnahme zeitgenössischer Kunstproduktion im Kontext Istanbuls.
Die Ausstellung präsentiert nicht nur künstlerische Welten von
KünstlerInnen, die in dieser Stadt leben und arbeiten, sondern auch
von türkischen KünstlerInnen, die im Ausland leben, sowie auch von
internationalen KünstlerInnen, die das kulturelle Gedächtnis
Istanbuls beleuchten. Entstanden in einer Zeit rasanter
Globalisierung setzen sich die vorgestellten Werke mit Innenschau,
persönlicher wie visionärer Narration und Dialog auseinander und
dokumentieren eine weitreichende äußere und innere Bewegung und
Wandlung.
Ermöglicht wurde die Realisierung dieses wegweisenden
Ausstellungsprojekts im MAK durch das integrierte, internationale Öl-
und Gasunternehmen OMV, das sich im Kultursponsoring auf den
Kulturaustausch zwischen seinen Kernmärkten Österreich, Rumänien und
Türkei im Bereich der zeitgenössischen bildenden Kunst konzentriert.
Die OMV möchte damit über ihr wirtschaftliches Engagement hinaus
einen Beitrag zum kulturellen Dialog leisten.
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