FPÖ: Strache am 1. Mai: Das Haus Österreich gehört den Österreichern!

Faymann und Spindelegger sind Ungerechtigkeitspolitiker - Euro ist gescheitert - Retten wir Österreich!

Wien (OTS) - Vor rund 5.000 begeisterten Zuhörern hielt FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache heute in Linz seine mit Spannung erwartete Rede zum 1. Mai. In Niederösterreich und Tirol sei er im Wahlkampf nur Passagier gewesen, betonte Strache eingangs. "Aber ab 6. Mai bin ich Pilot im Nationalratswahlkampf." Abgerechnet werde am 29. September, dann werde der ORF über den freiheitlichen Wahlsieg berichten müssen. Man habe derzeit mit SPÖ und ÖVP die schlechteste Bundesregierung der Zweiten Republik. "Unser Herz schlägt Rot-Weiß-Rot für unsere Heimat und für soziale Gerechtigkeit." Man müsse die Ungerechtigkeiten abstellen. Faymann und Spindelegger seien Ungerechtigkeitspolitiker. "Ich brauche eure Kraft und Unterstützung, um zur bestimmenden Kraft zu werden."

Den heutigen Tag der Arbeit muss man angesichts der rund 400.000 Arbeitslosen in Österreich laut Strache allmählich leider in Tag der Arbeitslosigkeit umbenennen, was das völlige Versagen der rot-schwarzen Bundesregierung drastisch aufzeige. Zur Schaffung von Arbeitsplätzen forderte Strache eine Job- und insbesondere Lehrlingsoffensive und die Eindämmung der Bürokratie. Außerdem dürfe Asylwerbern der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt nicht erleichtert werden. Strache thematisierte in diesem Zusammenhang auch die überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsrate von Asylwerbern und die Verstrickungen tschetschenischer Asylwerber in den islamistischen Terror. Hinsichtlich der Zuwanderung zeige sich zwanzig Jahre nach dem freiheitlichen Volksbegehren " Österreich zuerst", dass die FPÖ mit ihren Warnungen und Forderungen in allen Punkten recht behalten habe. Man werde sich auch in Zukunft von den Wächtern der Political Correctness keinen Maulkorb verpassen lassen. "Bevor wir Österreicher ausgetauscht werden, tauschen wir die rot-schwarze Regierung aus."

Im weiteren Verlauf seiner Rede befasste sich Strache mit dem Thema Wohnbau und gab auch ein klares Bekenntnis zum österreichischen Bankgeheimnis ab. Dessen Preisgabe bedeute, dass die EU sämtliche Daten der österreichischen Sparer erhalte. Und das Beispiel Zypern zeige ja deutlich, wie rasch eine Enteignung möglich wäre.

Breiten Raum widmete Strache der Euro-Krise. Der Euro sei gescheitert und eine Belastung für Europa. Sein Crash werde nur hinausgezögert. Der Schilling habe hingegen noch Wert gehabt. Das eigentlich positive Wort Rettung habe mittlerweile einen negativen Beigeschmack bekommen, der sich immer mehr verstärke. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen seien allesamt gescheitert. Das werde auch in Zypern nicht anders sein. Man treibe die Bürger in die Armut, damit Spekulanten und Banken ihre überzogenen Kapitalrenditen gesichert hätten.

Das Haus Österreich gehöre uns Österreichern. "Da entscheiden wir, was in diesem Haus passiert, und wir entscheiden die Hausregeln", betonte Strache. "Wenn der Hausmeister Faymann und der Hausverwalter Spindelegger nicht bereit sind, das zu respektieren, kündigen wir sie am 29. September." Dieser Tag müsse zur Volksabstimmung werden:
"Retten wir Österreich!"

Bei den Nationalratswahlen gebe es die Möglichkeit, den ganzen Irrsinn, den Rot und Schwarz veranstalten, abzuwählen. "Aber dafür muss man FPÖ wählen, dafür muss man HC Strache wählen", so der freiheitliche Bundesparteiobmann. "Denn unsere Mitbewerber, die stehen nicht für Erneuerung, die stehen für Stillstand und eine weitere Fortsetzung der rot-schwarzen Misere." Stronach z.B. versuche, mit völlig gescheiterten Hinterbänklern, die zum Teil schon sechsmal die Partei gewechselt haben, das völlig gescheiterte BZÖ abzulösen. Er sei ein Teilzeitösterreicher, der sich mehr als 183 Tage im Jahr in Kanada befinde und seine Steuern in der Schweiz zahle. Wer Stronach wähle, wähle in Wahrheit Faymann und Spindelegger und sorge dafür, dass Rot und Schwarz länger an der Macht bleiben.

"Ich werfe Werner Faymann hier und heute den Fehdehandschuh hin", so Strache. "Er wird mir nicht davonlaufen können!"

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