FPÖ-Venier: Nein zur Erziehungsdiktatur

Hinaus mit fragwürdigen Ideologien aus den Lehrplänen

Wien (OTS) - "Schulen sind dazu da, um Wissen und Kompetenzen zu vermitteln, die Jugendliche brauchen, um sich im Leben und vor allem im Beruf bewähren zu können. Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler zu einem gesetzeskonformen und sozial verträglichen Verhalten erzogen sowie zu den Grundwerten unserer Republik hingeführt werden. Es ist aber nicht nur unnötig, sondern geradezu infam, wenn junge Menschen ideologisch vereinnahmt werden sollen. Und das gilt es zu bekämpfen", erklärt NAbg. GR Mathias Venier zu seinem Antrag, ideologisch motivierte Konzepte wie "Gendermainstreaming" oder "Interkulturalismus" aus den Lehrplänen österreichischer Schulen zu entfernen.

Einzig die FPÖ stehe diesbezüglich auf dem Boden der Vernunft, so der FP-Mandatar: "Die rot-schwarz-grün-orange Einheitsfront will diese Dinge offenbar - wider jene Logik und jeglichen Hausverstand -forcieren. Das ist für uns nicht nachvollziehbar. Gendermainstreaming etwa verkompliziert die Sprache unnötig, was vor allem zu Lasten bildungsferner Kinder geht. Zudem destabilisiert der sogenannte Interkulturalismus den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Und eine Privilegierung einzelner Gruppen ist ohnehin abzulehnen, vor allem dort, wo es primär um Leistung gehen sollte."

Besonders bedenklich findet Venier, dass sich die anderen Parteien einer seriösen Debatte verweigert haben: "Anstatt inhaltlich auf die Dinge einzugehen, wird seitens der anderen Parteien nur gehetzt, verurteilt und abqualifiziert. Dieses Niveau ist einer parlamentarischen Debatte unwürdig."

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