- 25.04.2013, 13:39:38
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FPÖ-Venier: Nein zur Erziehungsdiktatur
Hinaus mit fragwürdigen Ideologien aus den Lehrplänen
Utl.: Hinaus mit fragwürdigen Ideologien aus den Lehrplänen =
Wien (OTS) - "Schulen sind dazu da, um Wissen und Kompetenzen zu
vermitteln, die Jugendliche brauchen, um sich im Leben und vor allem
im Beruf bewähren zu können. Zudem sollen die Schülerinnen und
Schüler zu einem gesetzeskonformen und sozial verträglichen Verhalten
erzogen sowie zu den Grundwerten unserer Republik hingeführt werden.
Es ist aber nicht nur unnötig, sondern geradezu infam, wenn junge
Menschen ideologisch vereinnahmt werden sollen. Und das gilt es zu
bekämpfen", erklärt NAbg. GR Mathias Venier zu seinem Antrag,
ideologisch motivierte Konzepte wie "Gendermainstreaming" oder
"Interkulturalismus" aus den Lehrplänen österreichischer Schulen zu
entfernen.
Einzig die FPÖ stehe diesbezüglich auf dem Boden der Vernunft, so der
FP-Mandatar: "Die rot-schwarz-grün-orange Einheitsfront will diese
Dinge offenbar - wider jene Logik und jeglichen Hausverstand -
forcieren. Das ist für uns nicht nachvollziehbar. Gendermainstreaming
etwa verkompliziert die Sprache unnötig, was vor allem zu Lasten
bildungsferner Kinder geht. Zudem destabilisiert der sogenannte
Interkulturalismus den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Und eine
Privilegierung einzelner Gruppen ist ohnehin abzulehnen, vor allem
dort, wo es primär um Leistung gehen sollte."
Besonders bedenklich findet Venier, dass sich die anderen Parteien
einer seriösen Debatte verweigert haben: "Anstatt inhaltlich auf die
Dinge einzugehen, wird seitens der anderen Parteien nur gehetzt,
verurteilt und abqualifiziert. Dieses Niveau ist einer
parlamentarischen Debatte unwürdig."
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