• 24.04.2013, 09:32:53
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KONSUMENT: Zahnpasten im Test - auch preiswerte schützen gut

Elf der 14 getesteten Zahncremen bieten einen sehr guten Kariesschutz

Utl.: Elf der 14 getesteten Zahncremen bieten einen sehr guten
Kariesschutz =

Wien (OTS/VKI) - Worauf kommt es bei einer Zahnpasta besonders an?
Die Maiausgabe des Testmagazins KONSUMENT gibt die Antwort: auf den
Fluoridgehalt (für den Kariesschutz) und den Abrieb (gegen unschöne
Verfärbungen). Elf der 14 getesteten Zahnpasten erhielten eine "sehr
gute" bzw. "gute" Bewertung. Darunter befinden sich auch sehr
preiswerte Produkte für weniger als einem Euro pro 100 Milliliter
(von dm, Hofer, Lidl). Details zum Zahnpasten-Test sowie einen
weiteren Test zu elektrischen Zahnbürsten gibt es in der
KONSUMENT-Maiausgabe und unter www.konsument.at.

Wichtigster Bestandteil: Fluorid

Am wichtigsten ist bei Zahnpasten, dass sie den Wirkstoff Fluorid
für die Kariesprophylaxe enthalten. Er hilft, die Zahnoberfläche zu
remineralisieren und die Widerstandsfähigkeit der Zähne gegen Säuren
zu erhöhen. "Fluorid steht zwar immer wieder in der Kritik. Es ist
aber in den Mengen, in denen wir es über die Zahnpasta aufnehmen
können, ungefährlich. Selbst ein versehentliches Verschlucken schadet
der Gesundheit nicht", gibt Konrad Brunnhofer, Experte beim Verein
für Konsumenteninformation (VKI) Entwarnung. Die drei getesteten
Zahnpasten von Ajona, Lavera und Sante enthielten nicht oder nur
ungenügend Fluorid und wurden daher mit "nicht zufriedenstellend"
bewertet.

Bei Zahnverfärbungen: Zahnpasten mit hohem Abrieb

Kaffee, Tee und Zigaretten hinterlassen auf den Zähnen unschöne
Verfärbungen. Dagegen helfen Zahnpasten mit hohem Abrieb, die viele
"Putzkörper" enthalten und manchmal auch mit Zusätzen wie
"Whitening-Effekt" beworben werden. "Bei empfindlichen Zähnen und
freiliegenden Zahnhälsen sind sie allerdings nicht zu empfehlen, da
sie bestehende Schäden noch verschlimmern können. Oft ist der Abrieb
auf der Verpackung jedoch nicht angegeben", bemängelt Brunnhofer. Im
Test gab es sowohl mit hohem, mittlerem als auch niedrigem Abrieb
"sehr gute" oder "gute" Zahnpasten mit ausreichendem Kariesschutz.

Test: Elektrische Zahnbürsten - auch hier gut und preiswert
möglich

Mit der Handzahnbürste kann man das Karies verursachende Plaque
zwar genauso gut entfernen. Am wenigsten kann man beim Putzen aber
mit einer elektrischen Zahnbürste falsch machen. Dass auch hier der
Preis kein Qualitätskriterium ist, zeigt ein Test zu neun
elektrischen Zahnbürsten. Dabei konnten punktemäßig Zahnbürsten um
rund neun bzw. rund 30 Euro (Müller/Sensident, Braun Oral-B Vitality
Precision Clean) mit "guten" um 120 bzw. rund 200 Euro locker
mithalten.

Die Testberichte zu Zahnpasten und elektronischen Zahnbürsten sind
online unter www.konsument.at und in der Maiausgabe der Zeitschrift
KONSUMENT nachzulesen.

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