• 18.04.2013, 13:59:09
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AK Kärnten ersparte Konsumenten 1,2 Millionen Euro

Mehr als 33.000 Kärntner nahmen den kostenlosen Konsumentenschutz im Vorjahr in Anspruch.

Utl.: Mehr als 33.000 Kärntner nahmen den kostenlosen
Konsumentenschutz im Vorjahr in Anspruch. =

Klagenfurt (OTS) - "Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer ist die
einzige Anlaufstelle für Konsumenten und steht allen Kärntnern zur
Verfügung - ob sie AK-Mitglieder sind oder nicht. 59 Prozent unserer
Klienten sind keine Mitglieder", betonte heute AK-Präsident Günther
Goach im Rahmen des Pressegesprächs zur Konsumentenschutzbilanz 2012.

Und die Bilanz ist beachtlich: Über 1,2 Millionen Euro hat der
Konsumentenschutz den Kärntnern im Vorjahr erspart. Mehr als 33.000
Mal wurde das kostenlose AK-Service in Anspruch genommen. Mehr als
8.800 Konsumenten, fast 30 Prozent, wandten sich mit Problemen zum
Thema Miet- und Wohnrecht an die AK-Experten. "Vorrangig ging es um
die Abrechnung von Betriebs- und Heizkosten, Maklerprovisionen und
Kautionen", sagte die Leiterin des AK-Konsumentenschutzes, Susanne
Kalensky.

An zweiter Stelle der häufigsten Anfragen liegen mit über 6.000
Kontakten die Werk- und Dienstleistungsverträge. Das sind zum
Beispiel Verträge mit Handwerkern, Partnerinstituten, Fitnesscentern
und Nagelstudios. Ein wachsendes Problem stellen unerbetene
Werbeanrufe, so genannte Cold Callings und Vertragsabschlüsse am
Telefon dar. Über 3.300 Personen wandten sich im Vorjahr deshalb an
die AK - Tendenz steigend.

"Eine Verschärfung der Gesetze gegen solche Telefonanrufe ist
längst überfällig. Es besteht zwar ein Strafrahmen von bis zu 58.000
Euro, dieser wird aber bei weitem nicht ausgeschöpft", sagte Goach.
In Bezug auf telefonisch abgeschlossene Verträge forderte der
AK-Präsident, dass diese erst dann gültig sind, wenn sie durch den
Konsumenten schriftlich bestätigt werden.

Das gesetzliche Recht auf ein Girokonto ist eine weitere Forderung
der AK Kärnten. "Wer aufgrund negativer Einträge beim
Kreditschutzverband kein Konto bekommt, findet zum einen schwerer
einen Arbeitsplatz, zum anderen fallen bei Bareinzahlungen hohe
Spesen an. Hier muss der Gesetzgeber eingreifen", kritisierte Goach.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AKK

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