- 17.04.2013, 10:49:50
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BMWF und FWF: Maßgeschneiderte Karriereentwicklung für Wissenschafterinnen
Insgesamt 30 Top-Forscherinnen wurden im Jahr 2012 in die Programme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" aufgenommen - die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis 29. Mai 2013.

Utl.: Insgesamt 30 Top-Forscherinnen wurden im Jahr 2012 in die
Programme "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" aufgenommen -
die aktuelle Ausschreibung läuft noch bis 29. Mai 2013. =
Wien (OTS) - Finanziert aus Mitteln des Wissenschafts- und
Forschungsministeriums wird die gezielte Förderung junger
Wissenschafterinnen durch den Wissenschaftsfonds FWF fortgesetzt. Die
Initiativen "Hertha Firnberg" und "Elise Richter" laufen überaus
erfolgreich. Im Jahr 2012 wurden weitere 30
Nachwuchswissenschafterinnen in die hochqualitativen
Karriereentwicklungsprogramme aufgenommen, um ihre Karrieren in der
Wissenschaft entscheidend voran zu bringen: 15
Nachwuchswissenschafterinnen sind neue "Firnbergerinnen" und 15
etablierte Forscherinnen neue "Richterinnen". Gestern, am Abend des
16. April 2013, erfolgte im Bundesministerium für Wissenschaft und
Forschung die feierliche Beurkundung dieser Erfolge durch
Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle und
FWF-Präsident Christoph Kratky. "Unser Ziel ist es, junge
Wissenschaftlerinnen auf ihrem Karriereweg bestmöglich zu
unterstützen und den Frauenanteil in der Wissenschaft weiter zu
erhöhen. Mit den beiden Förderschienen Firnberg/Richter haben wir
Instrumente, die jungen Wissenschaftlerinnen den Einstieg in die
Wissenschaft ermöglichen und auch Auszeichnung ihrer exzellenten
Arbeit sind", so Minister Karlheinz Töchterle. "Das Hertha-Firnberg-
und das Elise-Richter-Programm sind Qualitätsmarken des
Wissenschaftsfonds, auf die wir mit Fug und Recht stolz sind", führte
FWF-Präsident Christoph Kratky anlässlich der Feier aus.
Im Jahr 1998 startete das Hertha-Firnberg-Programm, im Jahr 2005
folgte das Elise-Richter-Programm. Mit den beiden Programmlinien
sollen Wissenschafterinnen am Beginn ihrer Karriere ("Hertha
Firnberg") sowie als Vorbereitung für eine Berufung an eine
Universität ("Elise Richter") unterstützt werden. Für die vom
Wissenschafts- und Forschungsministerium (BMWF) finanzierten und vom
Wissenschaftsfonds FWF betreuten Programme stehen für das Jahr 2013
rund 7,4 Mio. Euro an bewilligten Mitteln zur Verfügung. Das ist ein
neuer Rekordwert. Im Jahr 2012 bescheinigte eine umfassende
Evaluierung beiden Programmen hohe Treffsicherheit und Effektivität.
Die aktuelle Ausschreibungsrunde für die Aufnahme in das
Karriereentwicklungsprogramm für Wissenschafterinnen, läuft noch bis
zum 29. Mai 2013. Details zur Ausschreibung sind auf der Website des
FWF (www.fwf.ac.at) unter
http://www.fwf.ac.at/de/projects/firnberg.html bzw.
http://www.fwf.ac.at/de/projects/richter.html verfügbar.
Bisher wurden in den beiden Programmen 283 Hertha-Firnberg- und
Elise-Richter-Stellen bewilligt. Dafür wurden vom Bundesministerium
für Wissenschaft und Forschung in Summe rund 54 Mio. Euro zur
Verfügung gestellt.
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