• 10.04.2013, 11:21:20
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Auszeichnung für innovatives Marktforschungsprojekt der FHWien der WKW

Aktuelle Studie zeigt: Wiener Gastronomie ist ein Tourismus-Renner und bietet weitere Business-Chancen

Utl.: Aktuelle Studie zeigt: Wiener Gastronomie ist ein
Tourismus-Renner und bietet weitere Business-Chancen =

Wien (OTS) - Was erwarten internationale Gäste von der Wiener
Gastronomie? Die Antwort darauf gab Julia Süss, MA (Institut für
Tourismus-Management der FHWien der WKW) mit ihrer Studie "Das
kulinarische Wien: Erwartungen, Image und Bekanntheit aus der
Perspektive deutscher, italienischer und US-amerikanischer
TouristInnen". Das Forschungsprojekt wurde am 4. April 2013 im Rahmen
des "Österreichischen Tourismusforschungspreises" mit dem 2. Platz
sowie mit dem Sonderpreis "Städtetourismus" ausgezeichnet. In der
quantitativen Untersuchung wurden mehr als 300 deutsche, italienische
und amerikanische TouristInnen nach ihren kulinarischen Erwartungen
an den Aufenthalt in Wien befragt.

Dauerbrenner Wiener Schnitzel und Apfelstrudel

Die Wiener Küche weist bei allen drei Nationen einen hohen
Bekanntheitsgrad auf. Wiener Schnitzel, Sachertorte und Apfelstrudel
gelten als die bekanntesten Speisen. Was Getränke betrifft werden
mit der österreichischen Hauptstadt in erster Linie
Kaffeespezialitäten verbunden.

TouristInnen haben aber unterschiedliche Reise-Motive und
entscheiden sich daher auch für unterschiedliche Angebote - nicht
jeder kann sich für einen Museumsbesuch begeistern oder will den
Donauradweg erkunden. Nur eines haben alle TouristInnen gemeinsam:
Sie wollen essen und trinken. Gastronomie und Kulinarik sind somit
ein wichtiger Bestandteil einer Reise und prägen die Attraktivität
eines Reiseziels. Der Besuch von Lokalitäten ermöglicht Einblicke in
die nationale Ess- und Trinkkultur. Essen und Trinken ist schon lange
mehr als die Befriedigung eines Grundbedürfnisses, es gilt als
interaktives Erlebnis und zählt zu den drei beliebtesten Aktivitäten
während einer Städtereise.

Italiener lieben Würstelstände, klassisches Kaffeehaus zieht
bei allen Nationen

Mit der Wiener Gastronomielandschaft assoziieren deutsche,
italienische und amerikanische Gäste Gemütlichkeit,
Gastfreundlichkeit sowie Bodenständigkeit. Alle drei Nationen
erwarten sich von einem Wienaufenthalt den Besuch eines klassischen
und traditionellen Kaffeehauses, auf Modernität wird hingegen wenig
Wert gelegt. Größere Unterschiede zwischen den Testmärkten gibt es
bei der Bekanntheit und Besuchsabsicht anderer Wiener Lokalitäten,
wie Heuriger oder Würstelstand. So sind die Wiener Würstelstände vor
allem bei den italienischen Gästen sehr beliebt.

GastronomInnen sollten TouristInnen-Wünsche berücksichtigen

Für GastronomInnen ist es wichtig die Märkte trotz der
Gemeinsamkeiten differenziert zu betrachten. So wünschen sich
italienische Gäste oftmals längere Öffnungszeiten, vor allem was
warme Küche betrifft. Es empfiehlt sich den internationalen Gästen
typische Speisen näher zu erklären und Speisekarten in
unterschiedlichen Sprachen anzubieten. In betriebliches Werbematerial
sollten typische Assoziationen eingebaut werden. So verbinden
Deutsche und AmerikanerInnen mit der Wiener Küche vor allem das
Wiener Schnitzel, ItalienerInnen hingegen die Sachertorte.

Studie mit dem "Tourissimus" ausgezeichnet

Der österreichische Tourismusforschungspreis wurde heuer bereits
zum 21. Mal verliehen. Aus einer Vielzahl hervorragender
Einreichungen wurden in einem aufwändigen Vorauswahlverfahren die
FinalistInnen ausgewählt, die sich dem abschließenden Hearing vor
einer hochkarätigen Jury stellen durften. Julia Süss überzeugte in
der Kategorie "Städtepreis" mit ihrer praxis- und
forschungsrelevanten Masterarbeit, die sie in Kooperation mit
WienTourismus verfasst hat.

FHWien der Wirtschaftskammer Wien (WKW)

Die FHWien der WKW ist Österreichs führende Fachhochschule für
Management und Kommunikation. 12 der insgesamt 16 Studiengänge sowie
der MBA-Lehrgang der FHWien der WKW sind FIBAA-akkreditiert. Eng
vernetzt mit den heimischen Unternehmen bietet die FHWien der WKW
eine ganzheitliche und praxisbezogene akademische Ausbildung für
derzeit rund 2.300 Bachelor- und Master-Studierende. Drei Viertel der
Lehrenden kommen direkt aus der Wirtschaft. Ein exakt auf die
Bedürfnisse der Unternehmen zugeschnittenes Lehr- und
Forschungsangebot bereitet die AbsolventInnen - bislang über 5.500 -
optimal auf ihre Karriere vor.

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