- 10.04.2013, 09:33:03
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Wien-Marathon: MedUni Wien bietet exakte Pollen-Info für LäuferInnen
Hohe Pollenbelastung durch Esche und Birke
Utl.: Hohe Pollenbelastung durch Esche und Birke =
Wien (OTS) - Zum Wien-Marathon am Sonntag verheißen die Meteorologen
das erste warme Frühlingswochenende: Rund 20 Grad sollen es im Raum
Wien werden. Zum Laufen ideal, für AllergikerInnen weniger: "Dadurch
ist eine erste starke Belastungswelle an Birken- und Eschenpollen zu
erwarten", sagt Uwe Berger, Leiter des Pollenwarndienstes der MedUni
Wien. Welche Belastungen für den Renntag im Detail zu erwarten sind,
gibt es ab Donnerstag vom Pollenwarndienst der MedUni Wien auf der
Website www.pollenwarndienst.at - und zwar stündlich aktualisiert,
das ist weltweit einzigartig.
"MarathonläuferInnen mit einer Birkenpollenallergie sollten daher in
den Tagen vor dem Marathon so wenig wie möglich ins Freie gehen und
rechtzeitig die ärztlich verordneten, antiallergischen Medikamente
einnehmen", so der Tipp des Leiters der Ambulanz an der
Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten und AKH
Wien, Josef Toth.
Gemeinsam mit dem finnischen meteorologischen Institut und auf Basis
einer Entwicklung aus der Atomindustrie, die ursprünglich "Fall-Out"
berechnet hat, haben die ForscherInnen der MedUni Wien eine
europäische Pollendatenbank mit Hunderttausenden Daten erarbeitet,
die für das Prognose-Modell für den Wien-Marathon herangezogen wird.
Berger: "Damit können wir ganz exakt vorhersagen, welche Belastungen
für das Marathon-Wochenende zu erwarten sind." Abrufbar sind die
Vorhersagen ab Donnerstagvormittag unter www.pollenwarndienst.at
unter dem Menüpunkt "Wien". Derzeit gibt es diese Möglichkeit für
Birken-, Gräser-, Oliven-, und Ragweedpollen.
"Aufgrund der bisher zu kühlen Temperaturen in diesem Jahr, blühen
Birke und Esche jetzt gleichzeitig, das führt zu recht hohen
Belastungen", so Berger. Davon sind nicht nur Hunderte der rund
40.000 LäuferInnen betroffen, sondern auch Tausende WienerInnen, die
das Schönwetter für Ausflüge oder andere Aktivitäten im Freien nutzen
werden.
Persönliche Pollenwarnung aufs Handy
Seit rund einem Monat bietet der Pollenwarndienst der MedUni Wien
generell noch mehr Service für AllergikerInnen an: Mit der
personalisierten Gratis-Pollen-App gibt es auf Basis von ganz
persönlichen Allergie-Symptomdaten, die in ein "Pollen-Tagebuch"
eingetragen werden, eine allgemeine Vorhersage für die bevorstehenden
Tage (keine bis sehr hohe Belastung) direkt aufs Handy der
Betroffenen. Berger: "Das ist ein maßgeschneiderter Pollenalarm." Die
App funktioniert derzeit für Österreich, Deutschland und Frankreich,
weitere Länder sollen folgen (Download auf www.pollenwarndienst.at
und www.polleninfo.org).
Bereits über 29.000 AllergikerInnen in Österreich, Deutschland, der
Schweiz, Frankreich, Schweden, Finnland, Serbien, der Türkei, Ungarn,
Litauen und Slowenien nutzen dieses Pollen-Tagebuch.
Allergologie - einer der fünf Forschungslcuster der MedUni Wien
Die Allergologie bildet gemeinsam mit der Immunologie und
Infektiologie einen der fünf Forschungscluster der MedUni Wien. In
diesen und den anderen vier Fachgebieten werden in der Grundlagen-
wie in der klinischen Forschung vermehrt Schwerpunkte an der
Medizinischen Universität Wien gesetzt. Die weiteren vier
Forschungscluster sind Krebsforschung/Onkologie, vaskuläre/ kardiale
Medizin, Neurowissenschaften und Bildgebung (Imaging).
Medizinische Universität Wien - Kurzprofil
Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und
zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den
bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im
biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über
48.000m2 Forschungsfläche zur Verfügung.
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