Rudorfer warnt: "Bankgeheimnis nicht aufs Spiel setzen"

Diskussion über Bankgeheimnis unterzieht Vertrauen der Sparer einem unnötigen Stresstest

Wien (OTS/PWK205) - "Schon die geltende Rechtslage lässt die Bekämpfung von Verbrechen und Steuerhinterziehung zu", unterstreicht Franz Rudorfer, Geschäftsführer der Bundessparte Bank und Versicherung der Wirtschaftskammer Österreich, im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion um das Bankgeheimnis.

Weiters ist schon jetzt in Österreich eine wirksame Besteuerung sowohl von In- als auch Ausländern gegeben. Auch daher sieht Rudorfer keine Notwendigkeit für Österreich, sich dem automatischen Informationsaustausch anzuschließen, betont der Bundesspartengeschäftsführer.

"Das Bank-Kundengeheimnis schützt die finanzielle Privatsphäre der Sparerinnen und Sparer", hebt Rudorfer hervor. Keinesfalls soll dadurch jedoch die Bekämpfung von kriminellen Machenschaften verhindert werden.

Gerade die aktuellen Diskussionen um den Sparerschutz im Zusammenhang mit den Ereignissen in Zypern haben gezeigt, wie wenig es braucht, um Sparer in Europa zu verunsichern. Daher warnt der Sprecher der Kreditwirtschaft davor, das Vertrauen der Sparer neuerlich durch die aktuellen Diskussionen rund um das Bankgeheimnis einem unnötigen Stresstest zu unterziehen. (JR)

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