- 04.04.2013, 12:54:25
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ÖH: Wieso wird die Reform der Elementarpädagogik eingespart?
Professionalisierung durch tertiäre Ausbildung überfällig
Utl.: Professionalisierung durch tertiäre Ausbildung überfällig =
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist
enttäuscht, dass im gestern präsentierten Entwurf für die
PädagogInnenbildung Neu die Elementarpädagogikausbildung nicht auf
tertiäres Niveau gehoben wird. "Je jünger Kinder sind, desto
prägender ist der Einfluss der Bildung. Gerade ElementarpädagogInnen
brauchen deshalb eine tertiäre Ausbildung", so Angelika Gruber vom
Vorsitzteam der ÖH.
"Österreich ist eines der letzten EU-Länder, die die Ausbildung der
ElementarpädagogInnen noch nicht auf tertiäres Niveau gehoben hat,
wie international üblich. Jetzt wäre die Chance da, Bildungspolitik
am wissenschaftlichen Stand der Zeit zu machen! Bei der
durchschnittlichen Dauer von Bildungsreformen in Österreich wäre es
fatal, diese notwendige Reform weiter schleifen zu lassen", warnt
Gruber. "Auf tertiäres Niveau angehoben, gäbe es auch mehr Anreize
für junge Menschen, diesen Bildungsweg einzuschlagen. Auch auf
finanzieller Ebene ist eine Aufwertung nötig. Einerseits um dem
Gender Pay Gap entgegenzuwirken, denn gerade in der
Elementarpädagogik sind häufiger Frauen als Männer tätig.
Andererseits auch um mehr Menschen für diese gesellschaftlich enorm
wichtige Aufgabe zu gewinnen."
Auch bei der Elementarpädagogik gilt jedoch: "Die Eignung kann nur
von den Studierenden selbst durch eine echte Orientierungsphase
festgestellt werden. Aufnahmehürden sind vehement abzulehnen", betont
Gruber.
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