- 25.03.2013, 13:46:19
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ÖH an Töchterle: Ministerium muss die Kosten für den Fleckerlteppich übernehmen
ÖH betreibt mit MaturantInnenberatung Schadensbegrenzung
Utl.: ÖH betreibt mit MaturantInnenberatung Schadensbegrenzung =
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) ist
nicht verwundert, dass viele Universitäten keine Aufnahmeverfahren
durchführen, wie von Minister Töchterle erhofft. Christoph Huber,
Generalsekretär der ÖH, erklärt: "Es ist ein gutes Zeichen, dass sich
die Universitäten nicht als Marionetten des Ministers missbrauchen
lassen. Was jedoch von der missglückten Aktion Zugangsbeschränkungen
bleibt, ist Chaos. Junge Studieninteressierte sehen sich jetzt mit
einem unübersichtlichen Wirrwarr von verschiedensten Aufnahmemodi,
Registrierungsfristen, Prüfungsterminen und Prüfungsgebühren
konfrontiert. Die MaturantInnenberatung der ÖH betreibt zwar
Schadensbegrenzung in ganz Österreich, es ist aber abzusehen, dass
viele Menschen aufgrund von Informationsmangel oder Bürokratie vom
Studieren abgehalten werden."
Eine große, bis dato unbeantwortete Frage ist auch noch, wer denn für
dieses Chaos eigentlich zahlt. "Die ÖH fordert, dass das Ministerium
alle Kosten für die Aufnahmeprüfungen übernimmt. Es ist inakzeptabel,
dass Studierende oder Universitäten auf den Kosten sitzenbleiben.
Außerdem fordern wir Minister Töchterle auf, offenzulegen, welche
Kosten die Zugangsbeschränkungen verursachen. Testkonzipierung,
Raummiete, Transport, Fragebögenauswertung, Informationshomepages
etc. sind nicht gratis. Wir wollen genau wissen, um welchen Preis
junge Menschen am Studieren gehindert werden - so absurd das auch
klingt", so Huber.
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