- 24.03.2013, 11:59:59
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Die WWF Earth Hour 2013 war die größte Aktion für den Weltklimaschutz
Neue Klimaschutzprojekte schützen Wälder und Meere
Utl.: Neue Klimaschutzprojekte schützen Wälder und Meere =
Wien. (OTS) - Die siebte Earth Hour brach heuer ihren eigenen Rekord.
In mehr als 7.000 Städten in über 150 Ländern wurden Wahrzeichen,
Gebäude und Sehenswürdigkeiten verdunkelt oder fanden Events für das
Weltklima statt. Die genaue Zahl wird erst in den nächsten Tagen
feststehen. In Österreich beteiligten sich mehr als 20 Städte. Bei
mindestens 50 Wahrzeichen und Gebäuden wurden die Lichter abgedreht.
Mehr als 40 Unternehmen und Konzerne drehten die Lichter ihrer
Gebäude ab und viele informierten ihre Kunden über die Aktion. In
Wien organisierten Jugendliche einen Harlem Shake Flashmob vor dem
Schloss Schönbrunn. Auf einer Party in Liesing verbrachten mehr als
100 Menschen die Earth Hour im Kerzenschein zu den Worten des
Häuptling Seattle, der bereits 1854 zum Schutz der Natur aufrief. "Es
war die größte und beste organisierte Earth Hour seit ihrer Gründung
und noch mehr Menschen konnten für den Schutz des Weltklimas erreicht
werden", freut sich WWF-Sprecher Franko Petri.
Unter den verdunkelten Bauwerken waren unter anderem die Pyramiden
von Gizeh in Ägypten, das "Vogelnest" in Peking, die Akropolis in
Athen sowie das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa in Dubai.
Zum ersten Mal nahmen der Kreml und der Rote Platz in Moskau teil. In
Deutschland fand das zentrale Earth Hour-Event in Berlin statt. Vor
dem verdunkelten Brandenburger Tor brachten WWF-Aktivisten das
deutsche Motto der Earth Hour - "Ja zur Energiewende!" - mit ihrer
Körperkraft zum Leuchten: Auf Fahrrädern erzeugten sie die notwendige
Energie, um einen acht Meter breiten Neonschriftzug zum Strahlen zu
bringen. Zahlreiche berühmte Persönlichkeiten riefen zur Teilnahme an
der WWF Earth Hour auf. In Libyen und Nepal wurden Rockkonzerte
veranstaltet. In Jamaicas Hauptstadt Kingston fand eine große
Reggae-Show statt. In Singapur lieferte die Tänzer auf einem
Dancefloor so viel Tanzenergie, dass damit die Licht- und Tonanlage
sowie eine Kinoleinwand betrieben werden konnte.
Hunderte berühmte Persönlichkeiten unterstützten die Earth Hour 2013,
darunter auch Yoko Ono und Fußballstar Lionel Messi und Topmodel
Miranda Kerr. In einer Videobotschaft forderte UN-Generalsekretär Ban
Ki Moon alle Menschen der Welt auf, sich für den Schutz des Planeten
zu engagieren. In Österreich schickten Bundespräsident Heinz Fischer,
Bundeskanzler Faymann und die Bundesminister für Wissenschaft,
Justiz, Wirtschaft und Unterricht Grußbotschaften an die Earth Hour.
Die Earth Hour ging auch heuer wieder weit über die Verdunkelung von
Gebäuden hinaus. In Russland erreichte die Earth Hour Bewegung die
Verbesserung des Meeresschutzes und strebt die Verschärfung der
Forstgesetzgebung an. In Argentinien wurde ein riesiges
Meeresschutzgebiet gegründet. In Afrika werden mehr als eine Million
Bäume gepflanzt. Für zehntausende Schulkinder in Indonesien, Taiwan
und Thailand wird Klimaschutz zum Unterrichtsprogramm. Hunderte
weitere Initiativen sollen den Klimaschutz in die Praxis umsetzen.
Bilder und Informationen zur Earth Hour 2013:
Live-Updates: www.earthhour.org/live
Fotos: www.earthhour.org/media-centre/images
Film/Video/Footage: www.earthhour.org/media-centre/videos
Klimaschutzerfolge: http://earthhour.org/2013outcomes
Presseaussendungen von WWF Österreich: www.wwf.at/presse
Earth Hour Österreich: www.earthhour.at
Earth Hour Song Austria: www.bigcityindians.com
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