• 21.03.2013, 19:42:18
  • /
  • OTS0332 OTW0332

Neues Volksblatt: "Androschs Rolle" von Markus EBERT

Ausgabe vom 22. März 2013

Utl.: Ausgabe vom 22. März 2013 =

Linz (OTS) - Erneut lässt der frühere SPÖ-Finanzminister Hannes
Androsch medial eine "Lösung" für die Linzer Swap-Affäre lancieren.
Der Kern der Botschaft: Die Streitparteien Stadt Linz und Bawag PSK
mögen sich vergleichen, und damit das leichter fällt, zahlt der Bund
zum strittigen Betrag von 450 Millionen Euro rund 150 Millionen Euro
dazu.
Nur zur Erinnerung, auch für Herrn Androsch, den Aufsichtsratschef
der Fimbag (Finanzmarktbeteiligungs AG des Bundes): Unter der
Aufsicht von SPÖ-Politikern hat Linz mit der Bawag PSK eine Art
Kurs-Zins-Wette auf den Schweizer Franken abgeschlossen, die zum
Millionengrab für die Stadt werden könnte. Ein Prozess vor dem
Handelsgericht Wien soll klären, ob die Stadt über den Tisch gezogen
wurde. Und ein Sonder-Kontrollausschuss in Linz soll die politische
Verantwortung klären.
Mit seinem Vergleichsvorschlag auf Steuerzahlerkosten will Androsch
nichts anderes, als die Linzer Genossen aus der politischen Pflicht
herauswaschen. Doch warum muss der Steuerzahler die Suppe, die ein
paar Sozialisten den Linzern eingebrockt haben, auch noch über Gebühr
auslöffeln? Zumal die Linzer für das Desaster bereits blechen - sei
es über hinaufgeschnalzte Parkgebühren oder Hallenmieten für Vereine.
Viel drängender stellt sich doch die Frage: Ist Androsch als
Fimbag-Aufsichtsratschef und Bawag-Anteilseigner in dieser Sache
nicht überhaupt befangen?

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel