• 19.03.2013, 12:12:13
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  • OTS0137 OTW0137

GPA-djp-Jugend: Schluss mit Lohndumping bei Zivildienern!

Dauer auf sechs Monate analog zum Grundwehrdienst verkürzen; Parlamentarische Bürgerinitiative gestartet - Unterstützung bis 10. Mai möglich

Utl.: Dauer auf sechs Monate analog zum Grundwehrdienst verkürzen;
Parlamentarische Bürgerinitiative gestartet - Unterstützung
bis 10. Mai möglich =

Wien (OTS/ÖGB) - "Nicht nur der Grundwehrdienst, auch der Zivildienst
muss dringend reformiert werden", erneuert der Jugendvorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-djp), Florian Hohenauer, die Forderung nach einer Verkürzung und
vor allem auch nach einer fairen Entlohnung für die Zivildiener. Es
sei absolut nicht verständlich, dass der Grundwehrdienst sechs Monate
dauere und der Zivildienst neun Monate, so Hohenauer weiter: "Das
bedeutet eine Diskriminierung der Betroffenen. Sechs Monate
Zivildienst sind genug, die von vielen Seiten geforderte Verkürzung
muss endlich umgesetzt werden."

Eine Missachtung der Leistung der Zivildiener stelle auch ihre
Bezahlung dar, ergänzt Bundesjugendsekretär Helmut Gotthartsleitner:
"Obwohl die Arbeit der Zivildiener eine wertvolle Unterstützung vor
allem im Sozial-, Gesundheits- und Sozialbereich darstellt, werden
sie mit monatlich 301 Euro und 40 Cent brutto abgespeist - das ist
nichts anderes als Lohndumping unter dem Deckmantel der
Nächstenhilfe. Immerhin entscheiden sich mittlerweile mehr als 10.000
junge Männer jährlich für den Zivildienst."

Die GPA-djp-Jugend fordert nicht nur eine zeitliche Gleichstellung
mit dem Grundwehrdienst, sondern vor allem auch eine faire Bezahlung
der Zivildiener: "Adäquat und angemessen wäre die Entlohnung der
Zivildiener auf Basis der Einstiegsstufe des Kollektivvertrags in der
österreichischen Sozialwirtschaft, was monatlich derzeit 1.386 Euro
und 10 Cent brutto bedeuten würde", konkretisiert Gotthartsleitner:
"Um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen, haben wir eine
parlamentarische Bürgerinitiative gestartet, die bis 10. Mai
unterzeichnet werden kann. Wir sind überzeugt davon, dass sich viele
Menschen mit den Anliegen der Zivildiener solidarisieren!

Auch die Innenministerin wäre gut beraten, diese
Gleichstellungsbemühungen zu unterstützen, anstatt den Zivildienst
auch für Frauen öffnen zu wollen, was die schon jetzt unerträgliche
Situation bezüglich Lohndumping noch verschärfen würde."
Informationen zur Parlamentarischen Bürgerinitiative unter
www.jugend.gpa-djp.at

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