- 18.03.2013, 12:34:06
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SOS-Kinderdorf Frühjahrsspendenaufruf 2013: "Weil Kinder ein Zuhause brauchen!"
Unter diesem Motto bittet SOS-Kinderdorf im diesjährigen Frühjahrsaufruf um Spenden, um noch mehr benachteiligten jungen Menschen helfen zu können.
Utl.: Unter diesem Motto bittet SOS-Kinderdorf im diesjährigen
Frühjahrsaufruf um Spenden, um noch mehr benachteiligten
jungen Menschen helfen zu können. =
Innsbruck/Wien (OTS) - "Ich bin dankbar für jeden einzelnen, auch
kleinsten Beitrag", sagt Helmut Kutin, Präsident von SOS-Kinderdorf
in Österreich. "Besonders in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist
eine breite Unterstützungsbasis die beste Grundlage, um all unsere
pädagogischen Angebote und Hilfsprojekte langfristig zu sichern. Wenn
Spenden und öffentliche Budgetmittel stagnieren, ist die Finanzierung
des laufenden Betriebs schon sehr schwierig, neue Projekte zu starten
oder bestehende auszubauen, praktisch unmöglich - und das, obwohl der
Bedarf stetig steigt", erklärt Kutin.
Bedarf an Hilfe steigt seit Jahren!
Es gibt immer weniger Kinder in Österreich. Die Zahl der Kinder,
die Eltern abgenommen werden oder deren Eltern Unterstützung bei der
Erziehung brauchen, steigt dagegen seit Jahren. Waren 2002 knapp
9.000 Kinder "fremd untergebracht" (Kinderdörfer, Wohngemeinschaften,
Heime), lag die Zahl 2011 bei über 11.300. Die Zahl der Eltern, die
Unterstützung der Erziehung erhalten, verdoppelte sich fast von ca.
14.300 auf knapp 27.000. Diese Jugendwohlfahrtszahlen alarmieren und
zeigen, dass ein Ausbau der Hilfe für Kinder in Not ein Gebot der
Stunde ist.
Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen (Hermann Gmeiner)
Als Hermann Gmeiner SOS-Kinderdorf gründete (1949), erhielt er
keinerlei öffentliche Mittel und wandte sich daher an die Bevölkerung
und bat um 1 Schilling im Monat. Trotz bitterster Armut der
Nachkriegszeit folgten viele Menschen seinem Anliegen und legten
damit den finanziellen Grundstein für den Bau des ersten
SOS-Kinderdorfes in Imst/Tirol. Mehr als 60 Jahre später wendet sich
Helmut Kutin ganz im Sinne Gmeiners an die österreichische
Bevölkerung: "Wenn viele Menschen kleine Beiträge geben, kann Großes
für Kinder bewirkt werden", bringt es Kutin auf den Punkt.
Neue Wege, um möglichst viele Menschen zu erreichen
Erstmals wird der Spendenaufruf von einer "Face-to-Face"-Aktion
unterstützt, die neue jüngere Zielgruppen ansprechen soll (Infostände
in Graz und Wien). Die Spendenaktion wird auch online (Youtube,
Banner, SEM und SEA-Kampagnen, Newsletter an erweiterten
Bezieherkreis), im Fernsehen (Privatsender, Infoscreen, Wartezimmer
TV), im Hörfunk, in Printmedien und im öffentlichen Raum (1.000
Plakate in Österreich sowie elektronische Plakate, z.B. in Bahnhöfen)
zu sehen und zu hören sein.
SOS-Kinderdorf: Hilfe für mehr als 6.400 Kinder, Jugendliche
und Erwachsene in Österreich
2011 hat SOS-Kinderdorf in Österreich 1.557 Kinder, Jugendliche
und junge Erwachsene in Projekten mit langfristiger Ausrichtung
betreut (Familien und familiäre Wohngruppen in SOS-Kinderdörfern,
Jugendwohnen, Flüchtlingsprojekte, Nachbetreuungsstellen) sowie 4.882
Personen durch Familien stärkende und ambulante Programme, die kurz-
oder mittelfristig angelegt sind
(Kinderwohngruppen/Krisenpflegeplätze, Kindergärten, Arbeitsprojekte,
Beratungsstellen, Ambulatorien) - stets mit dem Ziel, Kindern und
Jugendlichen ein stabiles, liebevolles Zuhause zu sichern.
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