• 13.03.2013, 11:31:04
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Strom war 2012 preisstabilste Energieform

Strompreisentwicklung in Österreich moderater als im EU-Durchschnitt

Utl.: Strompreisentwicklung in Österreich moderater als im
EU-Durchschnitt =

Wien (OTS) - Mit einer Preissteigerung von 0.9 Prozent bot Strom
unter den wichtigsten Energieformen im vergangenen Jahr die
stabilsten Preise. Das geht aus dem aktuellen Energiepreisindex der
Österreichischen Energieagentur hervor. Die Verbraucherpreise
insgesamt steigen um 2,5 Prozent. "Strom wirkte damit
inflationsdämpfend - ein Beweis für die faire Preiskalkulation der
österreichischen E-Wirtschaft", erklärte Barbara Schmidt,
Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung
der E-Wirtschaft.

Damit war Strom mit Ausnahme von Holzbriketts die Energieform mit den
insgesamt geringsten Kostensteigerungen, denn sogar Brennholz
verteuerte sich um 1,5 Prozent und Pellets um ein Prozent. Insgesamt
stieg die Energierechnung der österreichischen Haushalte im
abgelaufenen Jahr jedoch laut Energieagentur um 5,5 Prozent an. Mehr
als 12,7 Mrd. Euro gaben die Haushalte für Energie aus - das sind im
Schnitt monatlich rund 288 Euro. Mehr als 50 Prozent der
Energiekosten entfielen auf Autotreibstoffe, rund 26 Prozent auf
Raumwärme und Warmwasser und lediglich 22 Prozent auf Strom.

Die Strompreise in Österreich liegen sowohl beim Energie- und
Netzanteil als auch beim Gesamtpreis im Mittelfeld vergleichbarer
europäischer Länder. Dagegen ist die Steuer- und Abgabenbelastung mit
aktuell 5,4 Cent pro Kilowattstunde überdurchschnittlich hoch. In
Summe war die Strompreisentwicklung in Österreich zudem deutlich
moderater und stabiler als im europäischen Durchschnitt. Schmidt:
"Österreichische Stromkunden profitieren daher langfristig von
stabilen Preisen."

Über Oesterreichs Energie

Oesterreichs Energie vertritt seit 1953 die gemeinsam erarbeiteten
Brancheninteressen der E-Wirtschaft gegenüber Politik, Verwaltung und
Öffentlichkeit. Als erste Anlaufstelle in Energiefragen arbeiten wir
eng mit politischen Institutionen, Behörden und Verbänden zusammen
und informieren die Öffentlichkeit über Themen der
Elektrizitätsbranche.

Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000
Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und
betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die
Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte
2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus
nachhaltiger Wasserkraft.

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