Strom war 2012 preisstabilste Energieform

Strompreisentwicklung in Österreich moderater als im EU-Durchschnitt

Wien (OTS) - Mit einer Preissteigerung von 0.9 Prozent bot Strom unter den wichtigsten Energieformen im vergangenen Jahr die stabilsten Preise. Das geht aus dem aktuellen Energiepreisindex der Österreichischen Energieagentur hervor. Die Verbraucherpreise insgesamt steigen um 2,5 Prozent. "Strom wirkte damit inflationsdämpfend - ein Beweis für die faire Preiskalkulation der österreichischen E-Wirtschaft", erklärte Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie, der Interessenvertretung der E-Wirtschaft.

Damit war Strom mit Ausnahme von Holzbriketts die Energieform mit den insgesamt geringsten Kostensteigerungen, denn sogar Brennholz verteuerte sich um 1,5 Prozent und Pellets um ein Prozent. Insgesamt stieg die Energierechnung der österreichischen Haushalte im abgelaufenen Jahr jedoch laut Energieagentur um 5,5 Prozent an. Mehr als 12,7 Mrd. Euro gaben die Haushalte für Energie aus - das sind im Schnitt monatlich rund 288 Euro. Mehr als 50 Prozent der Energiekosten entfielen auf Autotreibstoffe, rund 26 Prozent auf Raumwärme und Warmwasser und lediglich 22 Prozent auf Strom.

Die Strompreise in Österreich liegen sowohl beim Energie- und Netzanteil als auch beim Gesamtpreis im Mittelfeld vergleichbarer europäischer Länder. Dagegen ist die Steuer- und Abgabenbelastung mit aktuell 5,4 Cent pro Kilowattstunde überdurchschnittlich hoch. In Summe war die Strompreisentwicklung in Österreich zudem deutlich moderater und stabiler als im europäischen Durchschnitt. Schmidt:
"Österreichische Stromkunden profitieren daher langfristig von stabilen Preisen."

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Die rund 140 Mitgliedsunternehmen erzeugen mit knapp 21.000 Mitarbeitern mehr als 90 Prozent des österreichischen Stroms und betreiben die Transport- und Verteilnetze Österreichs. Die Stromproduktion der Mitglieder von Oesterreichs Energie erreichte 2010 rund 60 Milliarden Kilowattstunden, davon 60 Prozent aus nachhaltiger Wasserkraft.

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