ÖGB-Foglar: Herbert Tumpel hat viel Positives für Österreichs Beschäftigte erreicht

Bodenständiger Vertreter der ArbeitnehmerInnen

Wien (OTS/ÖGB) - "Mit Herbert Tumpel an der Spitze der Arbeiterkammer hatten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich einen verlässlichen Partner bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Interessen", sagt ÖGB-Präsident Erich Foglar zu Tumpels heutigem Abschied aus der Wiener AK. "Für den ÖGB war Herbert Tumpel ein wichtiger Partner, gerade in den vergangenen, von der Krise bestimmten Jahren hat sich die gemeinsame, konsequente Vertretung der ArbeitnehmerInnen-Interessen besonders bewährt."

"16 Jahre lang stand Herbert Tumpel an der Spitze der Bundearbeitskammer, das waren 16 Jahre konsequenter Politik für die arbeitenden Menschen, für die Lehrlinge, PensionistInnen, die KonsumentInnen und PendlerInnen und viele mehr im Land", so Foglar. "Mit Herbert Tumpel, der 1973 im volkswirtschaftlichen Referat des ÖGB begonnen hat, hatte der ÖGB immer einen verlässlichen Partner gegenüber der Wirtschaft und der jeweiligen Bundesregierung. Unser gemeinsames Ziel war es immer, die Lage der arbeitenden Menschen im Land stetig weiter zu verbessern." In vielen Bereichen sei das gelungen, die Sozialpartner seien immer wieder gemeinsam initiativ geworden, um Verbesserungen im Berufsleben der Menschen zu erreichen.

In den vergangenen Jahren sei vor allem das Thema Verteilungsgerechtigkeit für AK und ÖGB im Vordergrund gestanden. "Wir waren unter den ersten, die eine Finanztransaktionssteuer gefordert haben. Wir wurden damit nicht ernst genommen - und nun kommt sie in elf Staaten Europas. Das ist auch dem konsequenten Engagement von Herbert Tumpel und seinem unermüdlichen Einsatz für Gerechtigkeit zu verdanken."

"Herbert Tumpel hat die heimische Arbeitswelt in den 16 Jahren seines Wirkens in vielen Bereichen zum Besseren verändert", sagt Foglar abschließend. "Gemeinsam mit seinem Nachfolger in der AK, Rudolf Kaske, wird der ÖGB diesen Weg konsequent fortsetzen, denn - ganz im Sinne der aktuellen AK-Kampagne - Gerechtigkeit muss sein."

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