- 06.03.2013, 10:40:48
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PädagogInnenbildung NEU: Zertifizierungsrat muss durch Interessensvertretungen beschickt werden
ÖH fordert Entsendungsrecht für Studierende
Utl.: ÖH fordert Entsendungsrecht für Studierende =
Wien (OTS) - In den Verhandlungen um die PädagogInnenbildung NEU gilt
es nach Ansicht der ÖH, die demokratische und transparente
Überprüfung der zukünftigen Studien der PädagogInnenbildung sicher zu
stellen. Lehramtstudien sollen nach Regierungsbeschluss in Laxenburg
künftig von einem sogenannten Zertifizierungsrat mittels eines zuvor
erstellten Kriterienkatalogs überprüft und zertifiziert werden.
"StudierendenvertreterInnen und andere betroffene Gruppen müssen
Personen in den Entwicklungsrat entsenden dürfen und in das
Zertifizierungsprozedere, wie auch in die Qualitätssicherung,
eingebunden werden. Keinesfalls kann sich der Rat ausschließlich
durch Personen des BMUKK und BMWF zusammensetzen oder den beiden
Ministerien das alleinige Entsendungsrecht zufallen", fordert
Angelika Gruber vom Vorsitzteam der ÖH.
Weiterhin weißt die ÖH auf die Notwendigkeit hin, detaillierte
gesetzliche Grundlagen für die neuen Studien, als auch die
anbietenden Institutionen der PädagogInnenbildung zu schaffen. "Die
Kriterien, nach denen die Studien zertifiziert werden, müssen in
einer Verordnung geregelt sein. Der Zertifizierungsrat darf nicht
dazu missbraucht werden um mangelnde gesetzliche Grundlagen der
PädagogInnenbildung NEU über die Hintertüre durchzusetzen", warnt
Gruber.
Die ÖH forderte wiederholt, dass des für die Studien der
PädagogInnenbildung eine einheitliche curriculare Struktur braucht.
"Gerade auch der Umfang des Masterstudiumsmuss rechtlich
festgeschrieben werden und darf nicht von jeder einzelnen Hochschule
individuell festgelegt werden", so Gruber. "Es darf keinesfalls zu
ungleichmäßigen Masterstudien mit unterschiedlichem ECTS-Aufwand
kommen. Das Masterstudium muss, unabhängig davon ob es von einer Uni
oder einer PH angeboten wird, mit 120 ECTS gesetzlich festgeschrieben
werden, um eine hochwertige Ausbildung der zukünftigen Generation der
PädagogInnen sicher zu stellen."
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