- 05.03.2013, 14:08:28
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Glaser: Neues Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik setzt neue Schwerpunkte
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Dreijahresprogramm der österreichischen
Entwicklungspolitik für den Zeitraum 2013 bis 2015 setzt viele neue
Schwerpunkte, hob heute, Dienstag, der ÖVP-Sprecher für
Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Abg. Franz Glaser anlässlich der
heutigen Sitzung des Unterausschusses des Außenpolitischen
Ausschusses die Neukonzeption des Programms positiv hervor. Die
thematische Fokussierung beziehe sich auf folgende Bereiche: Wasser,
Energie und Klimaschutz, Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft und
Entwicklung sowie Menschliche Sicherheit, Menschenrechte und
Rechtssicherheit. Querschnittsthemen seien Gender-Gleichstellung,
Bildung und Kapazitätsaufbau sowie Umwelt/Klima.
Ergebnis der Ausarbeitung sei auch ein geschärftes Profil der
österreichischen EZA, das die Stärken Österreichs, abgestimmt auf die
Bedürfnisse unserer Partnerländer, widerspiegle, fasst Glaser
zusammen.
Der einleitende Teil gehe auf die geänderten Rahmenbedingungen für
Entwicklungspolitik ein. "Die Welt verändert sich, es gibt neue
Herausforderungen, neue Rahmenbedingungen, neue Zukunftsmärkte. Die
Verlagerung des Weltwirtschaftswachstums geht Richtung Osten und
Süden, der Anteil der EU-27 am globalen BIP wird von heute 27 Prozent
auf etwa 14 Prozent im Jahr 2030 sinken. Aber Krisen machen nicht
halt vor unseren Grenzen, wir müssen uns daher auch unseren Nachbarn
zuwenden. Der Begriff der Nachbarschaft erstreckt sich in einer
globalisierten Welt aber nicht nur auf Europa, sondern ebenso auf
Afrika, Südamerika und Asien", so Glaser weiter.
Schwerpunktländer und -regionen sind derzeit Burkina Faso, Äthiopien,
Uganda, Mosambik, Georgien, Armenien, Moldau, Kosovo, Albanien,
Palästinensische Gebiete und Bhutan.
Ebenfalls auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht eine
Petition betreffend: "0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE)
für EZA 'We want you to act!'". Eine Klasse des
Bundesoberstufen-Realgymnasiums Perg in Oberösterreich hat im Rahmen
des EU-finanzierten Jugendprojekts "Peer-Up! Jugend bildet Zukunft"
mehrere Aktionen durchgeführt, um die Bevölkerung auf den dringenden
Handlungsbedarf bei der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele
aufmerksam zu machen. Unter dem Titel "We want you to act" hat die
Klasse einen Film produziert, der die Bundesregierung zum Handeln
aufruft, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für
Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden.
(Schluss)
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