Glaser: Neues Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik setzt neue Schwerpunkte

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Das Dreijahresprogramm der österreichischen Entwicklungspolitik für den Zeitraum 2013 bis 2015 setzt viele neue Schwerpunkte, hob heute, Dienstag, der ÖVP-Sprecher für Entwicklungszusammenarbeit (EZA) Abg. Franz Glaser anlässlich der heutigen Sitzung des Unterausschusses des Außenpolitischen Ausschusses die Neukonzeption des Programms positiv hervor. Die thematische Fokussierung beziehe sich auf folgende Bereiche: Wasser, Energie und Klimaschutz, Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft und Entwicklung sowie Menschliche Sicherheit, Menschenrechte und Rechtssicherheit. Querschnittsthemen seien Gender-Gleichstellung, Bildung und Kapazitätsaufbau sowie Umwelt/Klima.

Ergebnis der Ausarbeitung sei auch ein geschärftes Profil der österreichischen EZA, das die Stärken Österreichs, abgestimmt auf die Bedürfnisse unserer Partnerländer, widerspiegle, fasst Glaser zusammen.

Der einleitende Teil gehe auf die geänderten Rahmenbedingungen für Entwicklungspolitik ein. "Die Welt verändert sich, es gibt neue Herausforderungen, neue Rahmenbedingungen, neue Zukunftsmärkte. Die Verlagerung des Weltwirtschaftswachstums geht Richtung Osten und Süden, der Anteil der EU-27 am globalen BIP wird von heute 27 Prozent auf etwa 14 Prozent im Jahr 2030 sinken. Aber Krisen machen nicht halt vor unseren Grenzen, wir müssen uns daher auch unseren Nachbarn zuwenden. Der Begriff der Nachbarschaft erstreckt sich in einer globalisierten Welt aber nicht nur auf Europa, sondern ebenso auf Afrika, Südamerika und Asien", so Glaser weiter.

Schwerpunktländer und -regionen sind derzeit Burkina Faso, Äthiopien, Uganda, Mosambik, Georgien, Armenien, Moldau, Kosovo, Albanien, Palästinensische Gebiete und Bhutan.

Ebenfalls auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung steht eine Petition betreffend: "0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) für EZA 'We want you to act!'". Eine Klasse des Bundesoberstufen-Realgymnasiums Perg in Oberösterreich hat im Rahmen des EU-finanzierten Jugendprojekts "Peer-Up! Jugend bildet Zukunft" mehrere Aktionen durchgeführt, um die Bevölkerung auf den dringenden Handlungsbedarf bei der Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele aufmerksam zu machen. Unter dem Titel "We want you to act" hat die Klasse einen Film produziert, der die Bundesregierung zum Handeln aufruft, 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden.
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