ÖH ad Zulassungsverfahren: bürokratische Hürden sollen Studieninteressierte abschrecken

Nahezu unmöglich noch rechtzeitig und flächendeckend über neue Regelungen zu informieren

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft kritisiert die heute bekannt gewordenen Details zu den bevorstehenden Aufnahmeverfahren in bis zu 28 Studienrichtung für das kommende Wintersemester scharf. "StudienanfängerInnen werden mit den Neuregelungen überfallen", so Christoph Huber, ÖH Generalsekretär. "Es ist nahezu unmöglich tatsächlich noch rechtzeitig und flächendeckend über alle neuen Fristen und Regelungen zu informieren. Nicht nur die Aufnahmeverfahren an sich sondern auch die Einführung ohne einer adäquaten Übergangsfrist wird dazu führen, dass im Herbst unzählige junge Menschen vor verschlossenen Türen stehen."

Zudem sind die Fristen nicht einheitlich und teilweise auch eine Zumutung gegenüber angehenden Studierenden. Vor allem die Fristen für die Wirtschaftswissenschaften wurden von der ÖH schon heftig kritisiert. "Die Voranmeldung für die Wirtschaftswissenschaften fällt mitten in die Vorbereitungszeit zur mündlichen Matura, die Frist für die Aufnahmeprüfung in eine beliebte Woche für Maturareisen", so Huber. "Es ist offensichtlich welches Ziel damit verfolgt wird, nämlich möglichst viele Studieninteressierte sogar noch vor der Aufnahmeprüfung mit bürokratischen Hürden von einem Studium abzuhalten."

"Dass die Aufnahmeprüfungen zu dem nur einmal im Jahr stattfinden verschärft die Situation zusätzlich. Wie bereits angekündigt werden wir prüfen lassen, ob sich das Ministerium mit dieser Regelung überhaupt innerhalb geltender Gesetze bewegt", so Huber. "Diesbezüglich würde uns nichts mehr überraschen."

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