• 01.03.2013, 12:44:01
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Khol: Pensions-Alarmismus ist zurückzuweisen! Regierung bestätigt einhellig Wirkung der Reformen!

Experten versuchen verzweifelt ihr Pensionskürzungs-Modell an den Mann zu bringen!

Utl.: Experten versuchen verzweifelt ihr Pensionskürzungs-Modell an
den Mann zu bringen! =

Wien (OTS) - Zum heute neuerlich gestarteten "Pensions-Alarmismus"
hält Dr. Andreas Khol, Bundesobmann des Österreichischen
Seniorenbundes und Präsident des Österreichischen Seniorenrates
entschieden fest:

"Der aktuelle Pensions-Alarmismus wird von uns entschieden
zurückgewiesen! Auch die zuständigen Minister, Rudolf Hundstorfer und
Maria Fekter, machen deutlich, dass die beschlossenen Reformen zu
wirken beginnen und die Finanzierbarkeit der Pensionen bis 2017 und
darüber hinaus längst feststeht! Hinzu kommt, dass man die
Prognose-Zahlen im Budget immer recht vorsichtig betrachten muss: In
den vergangenen Jahren lagen zwischen Prognose und tatsächlichem
Ergebnis im Pensionsbereich nämlich regelmäßig um die 900 Millionen -
zugunsten des Staates, sprich so viel wurde bis zum Ende des Jahres
weniger für Pensionen ausgegeben als zu Jahresanfang im Budget
erwartet!"

"Die heutigen Meldungen sind lediglich ein neuer Versuch der
diversen Experten ihr so genanntes 'Expertenmodell' zu rechtfertigen.
Dieses Modell bedeutet laut Berechnungen des Sozialministeriums ein
Pensionsminus von 35 Prozent für all jene, die heute noch nicht in
Pension sind (Berechnungen nachzulesen hier ab Seite 56 ff:
http://www.ots.at/redirect/bmask)! Somit könnte uns dieses
Raubtiermodell ja gleich sein, unsere Senioren sind davon ja nicht
mehr betroffen. Nachdem wir Senioren uns allerdings auch für
nachhaltige und lebenssichernde Pensionen für alle Jüngeren
einsetzen, werden wir einem solchen Pensionskürzungs-Modell niemals
zustimmen und allen Versuchen der Dramatisierung unseres ohnehin
stabilen Systems entschieden entgegentreten", betont Khol zu den
Hintergründen der heutigen Meldungen.

"Wir nehmen freilich den OECD-Bericht zur Kenntnis, weisen jedoch
darauf hin, dass in diesem Bericht nur deshalb eine Milliarde
'fehlt', weil die ab 2014 geltenden, also längst beschlossenen,
Reformmaßnahmen von der OECD außer Acht gelassen werden. Wir Senioren
haben viele der zuletzt beschlossenen Reformen selbst eingefordert
und massiv unterstützt. Weil wir täglich für sichere Pensionen für
alle Generationen in Österreich arbeiten", betont der
Senioren-Vertreter abschließend.

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