- 25.02.2013, 21:12:08
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Neues Volksblatt: "Bedrohung?" von Michael KALTENBERGER
Ausgabe vom 26. Februar 2013
Utl.: Ausgabe vom 26. Februar 2013 =
Linz (OTS) - "Die Polizei bedroht uns, ..., immer öfter werden wir
vor der Kirche beobachtet, angehalten und kontrolliert", beschwert
sich einer der Besetzer der Wiener Votivkirche über die Behandlung in
Österreich.
Jeden Tag werden viele Österreicher angehalten und kontrolliert, und
die wenigsten fühlen sich dadurch bedroht; außer jene vielleicht, die
dafür schon ihre Gründe haben werden. Und schon gar keiner käme auf
die Idee, sich in einer Presseaussendung darüber zu beschweren. Denn
anhalten und kontrollieren, das ist nun einmal der Job der Polizei.
Wenn es nach den Asylwerbern und ihren Helfern geht, dann dürfen in
Österreich alle angehalten und kontrolliert werden; nur jene nicht,
die sich - vielleicht, vielleicht auch nicht, aber klären lässt sich
das nur durch Kontrollen - unrechtmäßig in Österreich aufhalten. Und
die, um der Republik in Bausch und Bogen Aufenthaltsgenehmigungen
abzupressen, eine Kirche in Beschlag genommen haben.
Ist es Realitätsverlust oder sind die Votivkirchen-Besetzer von ihren
Freunden nur schlecht beraten? Denn zu meinen, man könnte
Gastfreundschaft erzwingen, ist ein Trugschluss.
Das darf nicht funktionieren, weil schlechte Beispiele Schule machen.
Deshalb muss man jenen Dank sagen und Respekt zollen, die ihren Job
machen, auch wenn es dafür keinen Beifall gibt. Den Zuständigen im
Innenministerium zum Beispiel und den Polizisten - denen vor allem.
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