- 25.02.2013, 11:18:11
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BetriebsrätInnen aus dem Sozial-und Pflegebereich warnen vor "Verarmung" der Beschäftigten in der Sozialwirtschaft
Einkommensschere zwischen Sozialwirtschaft und Durchschnitt aller anderer Branchen geht immer weiter auseinander
Utl.: Einkommensschere zwischen Sozialwirtschaft und Durchschnitt
aller anderer Branchen geht immer weiter auseinander =
Wien (OTS) - Mit einer überfraktionellen Initiative wollen
BetriebsrätInnen aus dem privaten Sozial-, Gesundheits-, Pflege- und
Betreuungsbereich die Verantwortungsträger in der Sozialwirtschaft -
insbesondere an die öffentlichen Fördergeber - wachrütteln: die Armut
unter den Beschäftigten der Sozial-, Gesundheits- und Pflegeberufe
wachse nämlich dramatisch! In ihrem Aufruf weisen sie darauf hin, "
dass die Armut unter unseren KollegInnen erschreckende Ausmaße
angenommen hat und weiter steigt."
"Die Verarmung zahlreicher Beschäftigter dieser
'Zukunftsbranche'," so die BetriebsrätInnen weiter , "wird durch
einen der niedrigsten Kollektivvertragsabschlüsse der letzten Zeit
noch weiter ansteigen." Seit dem letzten Jahr sei "der Abstand zu den
Durchschnittseinkommen der Privatbeschäftigten um ein Prozent
angestiegen und liegt nun bei 18 %," führen die
BelegschaftsvertreterInnen weiter aus.
Zwt.: Politik trägt entscheidend Mitverantwortung!
Die Arbeitgeber der Sozialwirtschaft wie auch die politischen
Verantwortungsträger dürften sich nicht länger aus ihrer
Verantwortung für diese dramatische Entwicklung stehlen und nicht
länger die Augen verschließen. Die Aufrufenden weisen daher jene, die
"Verantwortung tragen - insbesondere die Politik" öffentlich darauf
hin, "dass der ungenügende Kollektivvertragsabschluss (2,75 % auf die
Kollektivvetragsgehälter, was de facto einen Reallohnverlust
bedeutet) die besorgniserregende Verarmung von Beschäftigten unserer
Branche noch weiter verschärfen wird."
Die Liste der bisherigen UnterstützerInnen des Aufrufs kann unter
http://brsozial.wordpress.com/2013/02/20/armutsgefahrdung-fur-beschaf
tigte-im-sozialbereich/ eingesehen werden.
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