- 20.02.2013, 14:37:37
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Greenpeace an Bundesregierung: "Lippenbekenntnisse für Arktis-Schutz nicht genug"
Nachbesserung des Entschließungsantrags nötig, um industrielle Ausbeutung der Arktis zu verhindern
Utl.: Nachbesserung des Entschließungsantrags nötig, um industrielle
Ausbeutung der Arktis zu verhindern =
Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace übt Kritik an der
Bundesregierung. Zum einen traut sich diese nicht über ein Verbot von
Schiefergas-Fracking, zum anderen wurden nun auch noch wichtige
Passagen aus einem Antrag der Grünen zum Schutz der Arktis
gestrichen. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene
Neuformulierung des Antrages ermöglicht sowohl Öl- und Gasförderung
als auch die industrielle Fischerei. Greenpeace fordert eine
Nachbesserung, damit die Arktis vor den kommerziellen Interessen der
Industrie besser geschützt wird.
Jurrien Westerhof, Energiesprecher von Greenpeace, kommentiert wie
folgt:
"Die österreichischen Regierungsparteien üben sich in
Lippenbekenntnissen und Schönfärberei. Offenbar liegt es nicht in
ihrem Interesse, wirklich etwas gegen die industrielle Bedrohung der
Arktis zu unternehmen. Im jetzigen Entschließungsantrag wurden
wichtige Handlungsmöglichkeiten Österreichs, um die Arktis vor den
Interessen der Ölindustrie und Fischerei zu schützen, weggelassen.
Bevor der Antrag im Nationalrat behandelt wird, muss dieser dringend
nachgebessert werden!"
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