- 20.02.2013, 10:23:43
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Steindl: IHS-Studie entlarvt SPÖ-Vermögenssteuer als Unternehmer-Belastungspaket
Unternehmer müssten Zeche für mehr Gerechtigkeit bezahlen - Umverteilung in Österreich ist bereits enorm
Utl.: Unternehmer müssten Zeche für mehr Gerechtigkeit bezahlen -
Umverteilung in Österreich ist bereits enorm =
Wien, 20. Februar 2013 (OTS/Text) - "Die jüngste IHS-Studie
bestätigt, was vonseiten der Wirtschaft schon immer gesagt wurde:
Dass Vermögenssteuern 'nur die Reichen' treffen würden, ist eine
einzige Wahrheitsverdrehung der SPÖ. Die Ergebnisse des
Keuschnigg-Instituts entlarven die SPÖ-Vermögenssteuer einmal mehr
als das, was sie in Wirklichkeit ist: Ein Unternehmer-Belastungspaket
und Arbeitsplatzvernichtungs-Programm", betont der
ÖVP-Wirtschaftsbund-Abgeordnete und Vorsitzende des parlamentarischen
Wirtschaftsausschusses Konrad Steindl. "Eine Vermögenssteuer würde
trotz sogenannter 'Freibeträge' den Mittelstand belasten. Vor allem
die Klein- und Mittelbetriebe würden wieder zur Kasse gebeten werden.
Denn alleine mit Betriebsgelände, Lagerbeständen und Maschinen
verfügen bereits kleinere Betriebe über entsprechende
Vermögenswerte", kritisiert Steindl scharf die SPÖ-Belastungs-Ideen.
"Mit ihrer Forderung nach einer Vermögenssteuer kriminalisiert die
SPÖ Fleiß sowie hart erarbeitetes Eigentum - da machen wir nicht
mit", so Steindl. ****
"Die SPÖ sagt zwar immer, dass sie 'nur die Reichen' mit
Vermögenssteuern treffen will, aber in Wirklichkeit wollen sie die
Unternehmen treffen. Ich darf erinnern, dass die frühere
Vermögenssteuer zu 80 Prozent von den Unternehmen getragen wurde und
aus gutem Grund von einer SPÖ-geführten Regierung unter Vranitzky und
Lacina abgeschafft wurde. Eine Wiedereinführung würde nur dazu
führen, dass die Betriebe in der Substanz getroffen werden und
Arbeitsplätze gefährdet wären. Die Klein- und Mittelbetriebe in
Österreich beschäftigen schließlich zwei Millionen Menschen in
Österreich", so Steidl.
Besonders an Herz legt Konrad Steindl der SPÖ die IHS-Ergebnisse zum
Thema Umverteilung: "Die Studie untermauert, dass Österreich weltweit
eines der Länder mit der höchsten Umverteilung ist. Ein Nettozahler
schultert mittlerweile über drei Transferempfänger." Der
Klassenkampf, der von der SPÖ durch die Forderung nach
Vermögenssteuern geschürt wird, bereite ihm Sorge, so Steindl, der
abschließend festhält: "Die Unternehmer haben jedenfalls das Ziel,
Arbeitsplätze zu halten und zu schaffen, damit wir in eine gesicherte
Zukunft blicken können. Neue oder zusätzliche Belastungen wären hier
kontraproduktiv."
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