Steindl: IHS-Studie entlarvt SPÖ-Vermögenssteuer als Unternehmer-Belastungspaket

Unternehmer müssten Zeche für mehr Gerechtigkeit bezahlen - Umverteilung in Österreich ist bereits enorm

Wien, 20. Februar 2013 (OTS/Text) - "Die jüngste IHS-Studie bestätigt, was vonseiten der Wirtschaft schon immer gesagt wurde:
Dass Vermögenssteuern 'nur die Reichen' treffen würden, ist eine einzige Wahrheitsverdrehung der SPÖ. Die Ergebnisse des Keuschnigg-Instituts entlarven die SPÖ-Vermögenssteuer einmal mehr als das, was sie in Wirklichkeit ist: Ein Unternehmer-Belastungspaket und Arbeitsplatzvernichtungs-Programm", betont der ÖVP-Wirtschaftsbund-Abgeordnete und Vorsitzende des parlamentarischen Wirtschaftsausschusses Konrad Steindl. "Eine Vermögenssteuer würde trotz sogenannter 'Freibeträge' den Mittelstand belasten. Vor allem die Klein- und Mittelbetriebe würden wieder zur Kasse gebeten werden. Denn alleine mit Betriebsgelände, Lagerbeständen und Maschinen verfügen bereits kleinere Betriebe über entsprechende Vermögenswerte", kritisiert Steindl scharf die SPÖ-Belastungs-Ideen. "Mit ihrer Forderung nach einer Vermögenssteuer kriminalisiert die SPÖ Fleiß sowie hart erarbeitetes Eigentum - da machen wir nicht mit", so Steindl. ****

"Die SPÖ sagt zwar immer, dass sie 'nur die Reichen' mit Vermögenssteuern treffen will, aber in Wirklichkeit wollen sie die Unternehmen treffen. Ich darf erinnern, dass die frühere Vermögenssteuer zu 80 Prozent von den Unternehmen getragen wurde und aus gutem Grund von einer SPÖ-geführten Regierung unter Vranitzky und Lacina abgeschafft wurde. Eine Wiedereinführung würde nur dazu führen, dass die Betriebe in der Substanz getroffen werden und Arbeitsplätze gefährdet wären. Die Klein- und Mittelbetriebe in Österreich beschäftigen schließlich zwei Millionen Menschen in Österreich", so Steidl.

Besonders an Herz legt Konrad Steindl der SPÖ die IHS-Ergebnisse zum Thema Umverteilung: "Die Studie untermauert, dass Österreich weltweit eines der Länder mit der höchsten Umverteilung ist. Ein Nettozahler schultert mittlerweile über drei Transferempfänger." Der Klassenkampf, der von der SPÖ durch die Forderung nach Vermögenssteuern geschürt wird, bereite ihm Sorge, so Steindl, der abschließend festhält: "Die Unternehmer haben jedenfalls das Ziel, Arbeitsplätze zu halten und zu schaffen, damit wir in eine gesicherte Zukunft blicken können. Neue oder zusätzliche Belastungen wären hier kontraproduktiv."

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