Haubner: EU-Budget ist kein Grund für Jubel aber akzeptabler Kompromiss

Österreich profitiert von Europa - Heimische Unternehmen nützen Vorteile täglich - KMUs, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftsstandort Österreich stärken

Wien, 19. Februar 2013 (OTS/Text) - "Das Verhandlungsergebnis zum EU-Budget ist kein Grund für Jubel oder Euphorie. Wir haben nicht den Europatitel Heim gebracht, sondern verbuchen ein akzeptables Ergebnis bei diesem Auswärtsspiel", zieht der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes und ÖVP-Wirtschaftssprecher Peter Haubner im Rahmen der heutigen Nationalrats-Sondersitzung Bilanz. "Tatsache ist, dass Österreich wie kaum ein anderes Land von Europa profitiert. Gerade die heimischen Unternehmen nützen die Vorteile der EU täglich. Ob es sich um die wirtschaftliche Nutzung des EU-Binnenmarktes handelt, um die grenzüberschreitenden Geschäftsmöglichkeiten oder auch um die EU-Mitfinanzierung der Österreichischen Infrastruktur", so Haubner. ****

Auch wenn mehr Mittel für Bereiche wie Forschung, Entwicklung und Innovation für die Wirtschaft wünschenswert gewesen wären, so ist der neue europäische Finanzierungsrahmen dennoch ein "gangbarer Kompromiss", so Haubner, der die EU mehr denn je gefordert sieht, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um dem immer stärker werdenden Druck durch die vorpreschenden Länder wie Indien, China und USA standhalten zu können. Scharfe Worte richtet Haubner an die Opposition, von der die EU-Vorteile ständig negiert werden: "Wir brauchen keine politische Polemik, denn die Zahlen und Fakten sprechen für dieses Europa. Allein mein Heimat-Bundesland Salzburg verzeichnet seit dem EU-Beitritt 32.000 Beschäftige mehr. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben in Salzburg sind aufgrund des EU-Forschungsprogramms von 2002 bis 2009 um 92,9 Prozent gestiegen. Und die EU-Exporte haben sich seit 1991 von 1,5 Milliarden auf 5,4 Milliarden Euro erhöht. Beispiele wie diese verdeutlichen: Europa ist ein Erfolgsmodell", ist Haubner überzeugt.

"Ein starkes Europa braucht starke Unternehmen. Es sind die Klein-und Mittelunternehmen, die unsere Wirtschaft maßgeblich tragen. Wir sind daher gefordert, unseren Betrieben die Rahmenbedingungen zu schaffen, die sie brauchen, um auch in Zukunft erfolgreich in Europa Wirtschaften zu können. Die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und unserer Wettbewerbsfähigkeit muss daher unser oberstes Gebot sein", appelliert Haubner abschließend.

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