Jahrespressekonferenz im Architekturzentrum Wien

Mittwoch, 20. Februar 2012 um 11 Uhr in der Bibliothek des Az W

Wien (OTS) - Das Jahresprogramm 2013, ein Resumée für 2012 und die weiteren Entwicklungen werden von Dietmar Steiner / Direktor Az W, Karin Lux / Geschäftsführerin Az W und Hannes Pflaum / Präsident des Vorstands vorgestellt.

2012 war in punkto BesucherInnenzahlen, Medienberichterstattung und Produktivität das bislang erfolgreichste Jahr für das Architekturzentrum Wien. So wurde etwa ein BesucherInnenzuwachs von rund 14% im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Insgesamt wurden 12 Ausstellungen (davon waren 4 als Wanderausstellungen im Ausland unterwegs), 24 Veranstaltungen in verschiedenen Formaten, rund 440 Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und 95 Architektur-Tours organisiert, kuratiert und konzipiert.

Das Architekturzentrum Wien feiert 2013 sein 20-jähriges Bestehen. Der richtige Zeitpunkt, die bislang unbekannte Sammlung des Az W mit einer Jubiläumsausstellung ins Rampenlicht zu rücken: "Das Gold des Az W. Die Sammlung" (21.03. - 22.07.2013) dokumentiert mit Entwurfszeichnungen, Plänen, Skizzenbüchern, Fotos und Modellen wichtige Epochen in der Geschichte der österreichischen Architektur und lädt ein, einen Blick auf das gesammelte architektonische Erbe des 20. Jahrhunderts zu werfen - als Entdeckung, als Stellungnahme, als Vergewisserung.

Leider wird das Jubiläumsjahr überschattet von der budgetären Notlage des Hauses. Innerhalb der derzeitigen finanziellen und räumlichen Rahmenbedingungen stößt das Az W schon seit Jahren an seine Grenzen, da die Stadt seit 2001 und der Bund gar seit 1995 ihre Subventionen weder erhöht noch an den Index angepasst haben. Das entspricht einem aktuellen Kaufkraftverlust von rund 809.100 Euro (im Jahr 2012). So kann das ständig steigende Interesse an der Überlassung von Vor- und Nachlässen ohne deutliche finanzielle Stärkung ebenso wenig bedient werden wie der wachsende Bedarf nach sammlungsbezogener Forschungsarbeit, Vermittlung und Information. Das Architekturzentrum Wien ist daher dazu gezwungen, sein Programm immer weiter einzuschränken, gewachsene Strukturen sowie Know-how zu zerstören und Personal abzubauen. Wie dramatisch die finanzielle Lage tatsächlich ist, zeigt die Tatsache, dass inzwischen nur mehr eine im Haus kuratierte Wechselausstellung pro Jahr realisiert werden kann und der Hauptausstellungsraum "Alte Halle" in der restlichen Zeit zur kommerziellen Vermietung freigegeben werden muss.

Az W Jahrespressekonferenz

Datum: 20.2.2013, um 11:00 Uhr

Ort:
Architekturzentrum Wien Bibliothek
Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien

Url: www.azw.at

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Architekturzentrum Wien
Irene Jäger
Tel.: 01 522 31 15-23
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