• 18.02.2013, 10:31:29
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Jahrespressekonferenz im Architekturzentrum Wien

Mittwoch, 20. Februar 2012 um 11 Uhr in der Bibliothek des Az W

Utl.: Mittwoch, 20. Februar 2012 um 11 Uhr in der Bibliothek des Az
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Wien (OTS) - Das Jahresprogramm 2013, ein Resumée für 2012 und die
weiteren Entwicklungen werden von Dietmar Steiner / Direktor Az W,
Karin Lux / Geschäftsführerin Az W und Hannes Pflaum / Präsident des
Vorstands vorgestellt.

2012 war in punkto BesucherInnenzahlen, Medienberichterstattung
und Produktivität das bislang erfolgreichste Jahr für das
Architekturzentrum Wien. So wurde etwa ein BesucherInnenzuwachs von
rund 14% im Vergleich zum Vorjahr erreicht. Insgesamt wurden 12
Ausstellungen (davon waren 4 als Wanderausstellungen im Ausland
unterwegs), 24 Veranstaltungen in verschiedenen Formaten, rund 440
Workshops für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und 95
Architektur-Tours organisiert, kuratiert und konzipiert.

Das Architekturzentrum Wien feiert 2013 sein 20-jähriges Bestehen.
Der richtige Zeitpunkt, die bislang unbekannte Sammlung des Az W mit
einer Jubiläumsausstellung ins Rampenlicht zu rücken: "Das Gold des
Az W. Die Sammlung" (21.03. - 22.07.2013) dokumentiert mit
Entwurfszeichnungen, Plänen, Skizzenbüchern, Fotos und Modellen
wichtige Epochen in der Geschichte der österreichischen Architektur
und lädt ein, einen Blick auf das gesammelte architektonische Erbe
des 20. Jahrhunderts zu werfen - als Entdeckung, als Stellungnahme,
als Vergewisserung.

Leider wird das Jubiläumsjahr überschattet von der budgetären
Notlage des Hauses. Innerhalb der derzeitigen finanziellen und
räumlichen Rahmenbedingungen stößt das Az W schon seit Jahren an
seine Grenzen, da die Stadt seit 2001 und der Bund gar seit 1995 ihre
Subventionen weder erhöht noch an den Index angepasst haben. Das
entspricht einem aktuellen Kaufkraftverlust von rund 809.100 Euro (im
Jahr 2012). So kann das ständig steigende Interesse an der
Überlassung von Vor- und Nachlässen ohne deutliche finanzielle
Stärkung ebenso wenig bedient werden wie der wachsende Bedarf nach
sammlungsbezogener Forschungsarbeit, Vermittlung und Information. Das
Architekturzentrum Wien ist daher dazu gezwungen, sein Programm immer
weiter einzuschränken, gewachsene Strukturen sowie Know-how zu
zerstören und Personal abzubauen. Wie dramatisch die finanzielle Lage
tatsächlich ist, zeigt die Tatsache, dass inzwischen nur mehr eine im
Haus kuratierte Wechselausstellung pro Jahr realisiert werden kann
und der Hauptausstellungsraum "Alte Halle" in der restlichen Zeit zur
kommerziellen Vermietung freigegeben werden muss.

Az W Jahrespressekonferenz

 Datum:   20.2.2013, um 11:00 Uhr
 Ort:     Architekturzentrum Wien Bibliothek
          Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien
 Url:     www.azw.at

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